zur Navigation springen

Benz in der Gemeinde Malente : Großer Rückhalt für Dorfvorstand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Dorfschaft bestätigt Dorfvorsteher Fritz Kamkalow und seine Mitstreiter einstimmig im Amt. Die Vorbereitung auf das 800-jährige Bestehen des Dorfes rücken in den Fokus.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Einstimmig haben die Benzer bei einer Dorfschaftsversammlung ihren Dorfvorstand für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt und damit ihrer Zufriedenheit mit dessen Arbeit zum Ausdruck gebracht. Erneut zur Wahl gestellt hatten sich der bisherige Dorfvorsteher Fritz Kamkalow, sein Stellvertreter Michael Kühn sowie die Beisitzer Christa Ridder, Karsten Dittmann und Peter Soltau.

Kamkalow berichtete, dass im Vorgriff auf das 800. Dorfjubiläum im Jahr 2015 in den vergangenen Monaten mit Unterstützung der Bürger zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden seien. Dazu gehöre die Instandsetzung des Ehrenmals, des Rastplatzes an der Hauptstraße und die Pflanzung von 10 000 Narzissen. In einer weiteren Gemeinschaftsaktion seien die Schaltkästen in der Dorfschaft bemalt worden (wir berichteten). Lob hatte Kamkalow für die Unterstützung durch den Bauhof parat, Gärtnermeister Martin Goldberg dankte er für die Hilfe bei der Erstellung eines Verschönerungskonzeptes für Benz.

Mit den Worten „Malente sind wir alle“, reagierte Malentes Bürgermeister Michael Koch auf die von Kamkalow an die Gemeindevertreter gerichtete Bitte, die Dörfer künftig finanziell stärker bei der Verschönerung des Ortsbildes zu unterstützen. „Jeder Euro, den die Gemeinde in die Dörfer gibt, wird sich durch das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger verdreifachen“, argumentierte der Dorfvorsteher.

Koch wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek), über das in den vergangenen Tagen mehrfach in der Presse berichtet worden sei, nach seinen Vorstellungen nicht nur für Bad Malente-Gremsmühlen erstellt werden solle, sondern ein städtebauliches Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde werden müsse. Dieses könne nur erfolgreich sein, wenn es auch unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt werde.

Kritisch äußerte sich die Dorfschaft über den Internetempfang, der katastrophal sei. Als gefährlich wurde die Verkehrssituation auf der K1, insbesondere im Bereich der scharfen Kurve in der Dorfmitte, bezeichnet, bei der es bei Begegnungsverkehr immer wieder zu Beinahe-Unfällen komme. Grund sei die enge Kurvenführung und die dadurch verminderte Einsehbarkeit. Häufig helfe nur eine Notbremsung oder ein Ausweichen auf den Fußweg oder in die Flehmer Straße. Dies gelte vor allem beim Begegnungsverkehr mit größeren Kraftfahrzeugen, insbesondere auch den von der NOB eingesetzten Gelenkbussen. Koch sagte zu, diese Thematik gemeinsam mit dem Dorfvorsteher mit der Verkehrsaufsicht des Kreises zu besprechen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen