Großer Drogen-Fund: 33-Jähriger in Haft

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10. März 2017, 14:07 Uhr

Intensive Ermittlungen der Polizei überführten am Mittwoch einen Ostholsteiner, der seit einiger Zeit offenbar mit der Aufzucht von Marihuana beschäftigt war. Nach gestrigen Durchsuchungen wurde der 33-Jährige vorläufig festgenommen und gestern auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Nach ersten Erkenntnissen befand sich eine professionelle Indoor-Plantage in einer Scheune im südlichen Ostholstein. Da der Beschuldigte die Miete seit geraumer Zeit nicht zahlte, wollte der Vermieter sein Vermieterpfandrecht geltend machen und zog am 23. Februar die Polizei hinzu, als er die Scheune betrat. Darin befanden sich eine Plantage mit vollständig installierter Technik (Belüftung, Beleuchtung) sowie kleinere Mengen Betäubungsmittel. Die Kriminalpolizeistellen Neustadt und Oldenburg nahmen die Ermittlungen auf. Am Donnerstag wurden dann die Wohnung des Mannes sowie eine weitere durch den Tatverdächtigen angemietete Halle durchsucht, wo sich Betäubungsmittel wie Amphetamine, Marihuana und Ecstasy befanden.

Die aufgefundenen Gegenstände, die nach ersten Schätzungen mindestens einen Wert von 15  000 bis 20  000 Euro haben, wurden beschlagnahmt, eine entsprechende Anzeige gefertigt.

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