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Gemeindefeuerwehrfest Bosau : Großer Auftritt für die Jugendwehr

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bei den Wettbewerben musste sich Vorjahressieger Thürk dem Nachwuchs geschlagen geben, wenn auch äußerst knapp.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2014 | 16:48 Uhr

Wöbs | Tosender Applaus bei der Siegerehrung war der Lohn: Die Bosauer Jugendwehr hatte beim Schnelligkeitswettbewerb auf dem Gemeindefeuerwehrfest in Wöbs ihren großen Auftritt. Beim Aufbau einer Löschwasserversorgung übertrumpften sie die Teams aller acht Ortswehren. Selbst die gut eingespielten Vorjahressieger aus Thürk mussten sich dem Nachwuchs geschlagen geben, wenn auch extrem knapp. Die Jugenwehr unterbot die Zeit der Thürker mit 43,3 Sekunden um lediglich zwei Zehntelsekunden. Auf dem dritten Platz landete das zweite Team der Ortswehr Liensfeld-Kieckbusch mit 51,3 Sekunden.

Es war ein besonderer Tag für die Jugendwehr, die viel Ehrgeiz und Energie in die Übung gesteckt hatte. Als Motor der Gruppe wurde der zum 1. Juli scheidende Jugendwart Reiner Ziegler gewürdigt. Bürgermeister Mario Schmidt versprach den Jugendlichen spontan einen Dauerpokal in gleicher Größe, da sie den Wanderpokal wieder abgeben müssen. Beim Spiel ohne Grenzen siegte die Wehr Majenfelde-Quisdorf.

Ausrichter des dreitägigen Fest war die Ortswehr Bichel-Wöbs-Löja. Die Wehren bewiesen mit der Veranstaltung, dass sie trotz aller Anforderungen in Sachen Brandschutz immer noch eine Bedeutung für das öffentliche Leben haben. Bereits am Freitag sorgte ein Auftritt der Dannauer Theatergruppe für eine volle Festhalle auf Hof Petersen. An die 200 Besucher verabschiedeten die Spielleute nach drei Stunden mit stehenden Ovationen. Neben dem Stück „Dat Schwiegermonster“ standen auch Sketche und das Stück „Wardermütten“ in Anlehnung an die Fernsehserie „Geschichten aus Büttenwarder“ auf dem Programm.

An 400 Gäste verfolgten am Sonnabend nach dem Festumzug bei sommerlichem Wetter die Wettkämpfe um den Pokal der Gemeinde Bosau. Zwei Ehrungen gab es aus Anlass des Festes: Schmidt ehrte Löschmeister Hauke Arendt von der Wehr Majenfelde-Quisdorf mit dem Brandschutzzeichen in Silber. Und Gemeindewehrführer Andreas Riemke ehrte Löschmeister Mario Schmidt – den Namensvetter des Bürgermeisters – von der Wehr Hutzfeld-Brackrade für seine herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen mit dem schleswig-holsteinischen Ehrenkreuz in Bronze.

Den Anstrengungen bei der Vorbereitung des Festes – erschwert durch einen Gewitterschauer, der im Vorfeld noch einmal den Festplatz durcheinanderwirbelte – mussten die Gastgeber bei den Wettkämpfen Tribut zollen. Durch einen Konzentrationsfehler rutschte beim Aufbau einer Wasserversorgung ein Schlauch von der Kupplung. Das sorgte nicht nur für eine ungeplante Wasserfontäne, sondern warf die Mannen der Ortswehr in der Zeit hoffnungslos zurück. Ortswehrführer Christian Lüth konnte es angesichts der gelungenen Festverlaufs verschmerzen.

Abends wurde in der Festhalle gefeiert. Nach einem Gottesdienst am Sonntagmorgen und der Pokalverleihung des Gemeindefeuerwehrschießens bildete ein Frühschoppen mit dem Spielmannszug des TSV Pansdorf den Abschluss des Feuerwehrfests.

 

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