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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 01:16 Uhr

Großalarm an der Schule

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Wisser-Schule wird Sonnabend zur Kulisse für eine Rettungsübung mit 300 Kräften und Darstellern

von
erstellt am 14.Mai.2014 | 11:30 Uhr

Zu einem besonderen Ort des Lernens wird die
Wilhelm-Wisser-Schule am Sonnabend: Kräfte von Polizei, Rettungsorganisationen und Verwaltung werden die Schule als Kulisse für eine große Rettungsübung nutzen. Statt Schülern und Lehrern werden rund 300 Einsatzkräfte und Darsteller das Schulgelände an der Elisabethstraße bevölkern.

Diese Übung wird nach Darstellung von Stefan Muhtz, Sprecher der Polizeidirektion Lübeck, mit verschiedenen Übungslagen in zwei Phasen erfolgen und vor allem das Zusammenspiel verschiedener Organisationen wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Verwaltung und Technisches Hilfswerk testen. Seit November 2012 gibt es in Eutin eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Unter der Federführung der Polizeizentralstation arbeiten die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Rettungsdienste des Kreises, die Psychosoziale Notfallversorgung sowie das Ordnungsamt der Stadt an einer besseren Zusammenarbeit bei außergewöhnlichen Einsatzlagen, die bei sogenannten Großschadenslagen unerlässlich sei.

Am 18. März hatte eine Planübung aller Sicherheitsorgane auf Führungsebene stattgefunden, wobei die beteiligten Organisationen anhand vorgetragener Einsatzlagen ihre Zuständigkeit prüften sowie die Zusammenarbeit probten und Einsatzkonzepte erstellten. Bei dieser „Trockenübung“ wurden vor allem die jeweiligen Aufgabenkreise und Einsatzmöglichkeiten, aber auch deren Grenzen ermittelt.

Als nächster Schritt folgt nun eine praktische Übung. Die geht von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr. Neben der Zusammenarbeit der Führungsebene sollen Einsatzkräfte das gemeinsame Agieren bei einer herausragenden Bedrohungslage üben. Im besonderen Blickpunkt stehe dabei die Schnittstelle Polizei und Rettungsdienst.

Neben den Einsatzkräften werden rund 70 als Unfallopfer geschminkte Darsteller mitwirken, etwa 50 Schüler des Lehrinstitutes für den Rettungsdienst und 20 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Malente.

Die Übung wird natürlich Auswirkungen haben: Die Organisatoren bitten um Verständnis, wenn es zwischen 9.30 und 16 Uhr zu Behinderungen und auch Straßensperrungen kommt. Betroffen seien vor allem die Straßenzüge rund um die Wilhelm-Wisser-Schule.

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