Grömitz : Größe Pläne der Seenotretter

Freuen sich auf die Baupläne der Seenotretter: (v.li.) Die Betriebsleiter des Tourismus-Services Lars Widder und Janina Kononov sowie Marco Behns, Leiter des Rettungsdienstes der DGZRS.
Freuen sich auf die Baupläne der Seenotretter: (v.li.) Die Betriebsleiter des Tourismus-Services Lars Widder und Janina Kononov sowie Marco Behns, Leiter des Rettungsdienstes der DGZRS.

Die DGZRS baut in Grömitz eine Multifunktionsstation mit öffentlich zugänglichen Bereichen.

shz.de von
31. August 2018, 17:38 Uhr

Die mehr als 100 Jahre währende Partnerschaft des Ostseebades Grömitz und der Seenotretter wird mit einem neuen gemeinsamen Gebäude im Yachthafen gefestigt. In Kürze sollen die Bauarbeiten moderner Sanitäreinrichtungen des Ostseebades für Liegeplatzinhaber und Gäste des Grömitzer Hafens beginnen. Etwa ein Drittel des Gebäudes baut die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS), um Stationsräume für den seit 2011 in Grömitz stationierten Seenotrettungskreuzer „Hans Hackmack“ zu schaffen.

Die strategisch günstige Lage mit dem Liegeplatz direkt an der Hafeneinfahrt mache die DGZRS-Station Grömitz wichtig für das gesamte Revier von Dahme bis Pelzerhaken. „Die Besatzung der ,Hans Hackmack‘ ist Jahr für Jahr von Grömitz aus zu mehr als 200 Einsatz- und Kontrollfahrten unterwegs“, sagte Marco Behns, Leiter des Rettungsdienstes bei den Seenotrettern.

Die DGZRS wird etwa ein Drittel des künftigen gemeinsamen Gebäudes für den Seenotrettungsdienst nutzen. Gegenüber ihrem 1983 errichteten bisherigen Stationsgebäude mit gerade einmal genug Platz für Waschmaschine, Trockner und etwas zu lagerndes Material erweitern sich die Möglichkeiten erheblich. Neben einem großen Lager wird es erstmals eine Werkstatt geben, in der die Seenotretter kleinere Reparaturen an Schiff und Ausrüstung künftig vor Ort erledigen können. Zudem ist ein Büro- und Mehrzweckraum vorgesehen, in dem die Besatzungen auch aus- und fortgebildet werden können.

Der überwiegende Teil des Gebäudes – spezielle die sanitären Einrichtungen, Bad und Co. – wird den Liegeplatzinhabern und Gästen des Ostseebades zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird es im Erdgeschoss eine neue Büroeinheit für einen Yachthafenversorger geben. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für den Sommer 2019 und pünktlich zur neuen Wassersportsaison geplant.


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