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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 11:53 Uhr

Grobe Abwehrschnitzer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey: Timmendorfer verlieren ein Testspiel gegen die Eisbären aus Hamm deutlich mit 2:5 Toren

Eine Woche vor dem Beginn der Punktspielrunde unterlag Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf gegen die Eisbären Hamm aus der Oberliga West mit 2:5(0:1, 0:1, 2:3) Toren. Die „Beach Boys“ waren nicht gleichwertig und gingen zudem zu leichtfertig mit ihren Chancen um.

Bei den Timmendorfern wirkte der Kanadier Rob Labute als Gastspieler mit und hinterließ einen guten Eindruck. Er kann sowohl als Stürmer, als auch als Verteidiger spielen. Gerade in der Defensive haben die Timmendorfer nach den Abgängen von Marcus Krützfeldt und Viatcheslav Koubenski Nachholbedarf. Hinzu kommt, dass Jeff Maronese morgen für einen chirurgischen Eingriff in seine Heimat fliegen muss. Da es sich nicht um eine Sportverletzung handelt, kann der Eingriff nicht in Deutschland vorgenommen werden. Wie lange der Kanadier ausfällt, ist ungewiss. So wird wohl Christian Herrmann zunächst als Verteidiger aufgeboten.

Die Timmendorfer fanden im ersten Drittel nicht ins Spiel und waren deutlich unterlegen. So lagen die Gastgeber zur ersten Pause mit 0:1 zurück. Der zweite Spielabschnitt verlief ausgeglichen, den einzigen Treffer erzielten jedoch wiederum die Gäste, da ein reguläres Tor von Labute nicht anerkannt wurde. Im letzten Drittel erhöhte Hamm auf 4:0, doch Timmendorf gab nicht auf. Innerhalb weniger Minuten verkürzten Jason Horst und Kenneth Schnabel auf 2:4. Die aufkeimende Hoffnung erstickten die Gäste jedoch mit dem 5:2.

„Defensiv war das schon ganz ordentlich, aber Hamm hat unsere groben Schnitzer prompt bestraft. Und da wir unsere Chancen nicht genutzt haben, geht das Ergebnis in Ordnung. Die Entscheidung, ob Labute einen Vertrag erhält, fällt in dieser Woche“, sagte Trainer Sven Gösch.

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