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Original Liensfelder Lotto Klub zog Bilanz : Grillhaxe mit dem „Fielmann-Effekt“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Amüsante Jahresversammlung des „Original Liensfelder Lotto Klubs“ im Vereinslokal „Zum Sechser“ direkt an der idyllischen Klintau

von
erstellt am 30.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Wenn selbst die „schwarze Kasse“ geprüft wird, wenn es Grillhaxe mit Sauerkraut auf Rädern und mit „Fielmann-Effekt“ gibt, wenn die Farbe grün dominiert oder wenn mit einem leisen „zuck-zuck“ die nächste Runde eingeläutet wird, dann ist Jahresversammlung des Original Liensfelder Lotto Klubs (OLLK). Am Freitag trafen sich zehn hartgesottene „Glücksspieler“ in ihrer legendären Vereinskneipe „Zum Sechser“ im Garten von Vizepräsident Karl Mielke. Es sind unermüdliche Lottospieler, die sich gern selbst auf die Schippe nehmen und schon seit vielen Jahren auf den „Sechser“ mit Superzahl warten, um sich endlich ihren Traum zu erfüllen: mit dem historischen „Güldner“ (Baujahr 1955) ins „Lido“ nach Paris zu fahren.

Der erkrankte Präsident „August der Starke“ (Stöver) bekam die Grillhaxe nach Hause geliefert. Doch bevor der Herrenclub im „Zum Sechser“ an den Festschmaus ging, der aus üppigen Lotto-Gewinnen des zurückliegenden Jahres zum Fielmann-Nulltarif finanziert wird, übernahmen Vizepräsident Karl Mielke und Oberkassenprüfer auf Lebenszeit, Siegfried Minks, das Zepter. In sakralem Gesang gedachte die Lotto-Gemeinschaft Schulter an Schulter mit senkten Häuptern der 52 „verstorbenen Sechser“ des zurückliegenden Jahres.

Dabei dürfte den Liensfelder Glücksspielern das Essen doch sauer aufgestoßen sein. Schließlich ging es nach dem Festschmaus um eine Beitragserhöhung von fast 25 Prozent, weil Lotto die Einsätze erhöht hatte. „Wenn wir den Beitrag nicht erhöhen, dann sind wir in vier Jahren Pleite“, errechnete der Oberkassenprüfer Siegfried Minks. Immerhin hatte Schatzmeister Heinz Schumacher am Ende des Jahres unerklärliche 55 Cent zu viel in der Vereinskasse. So freuten sich die Liensfelder Lottospieler 2013 amüsiert über vier Zweier mit Superzahl, 19 Dreier, einen Vierer und einen Vierer mit Superzahl, die ihnen zusammen 381,10 Euro an Gewinnen einbrachten.

Um die Kasse zu entlasten, hatte Siegfried Minks eine Spendenbox mit dem Titel „Statt nach Liechtenstein hier hinein...“ angefertigt. Zum „Erntedank“ hatte er eine Krone aus Lottoscheinen gebastelt. Im Herbst fuhr Klaus-Peter Kühl wieder die reichste Ernte der „General-Franco-Kartoffel“ ein, die ihn zum Kartoffel-König machte. In dieser Funktion gab Kühl in einem bebilderten Vortrag wertvolle Tipps für eine reiche Kartoffelernte. Wer diesen Vortrag in seinem Verein erleben möchte, der sollte sich direkt mit dem Referenten Klaus-Peter Kühl (Tel. 04527/9739462) in Verbindung setzen.

Nachdem Volker Fritz Martin für seine fünfjährige Mitgliedschaft im OLLK mit einer Flasche „August der Starke“ geehrt wurde, zeigte Siegfried Minks noch ein paar Dias aus alten Zeiten. Wie lange die Jahresversammlung am Ende dauerte und wer am Ende schadlos die 23 Stufen aus dem Vereinshaus „Zum Sechser“ hinaus auf die „Lange Reihe“ überstand, ist nicht überliefert. Doch schon am nächsten Freitag kommen die Liensfelder Glücksspieler wieder zusammen. Bei „Wulle“ gibt’s Leberwurst-Essen.

Vereinsmitglieder sind: Präsident Ernst-August Stöver, Vizepräsident Karl-Heinz „Korl“ Mielke, Oberschriftführer Klaus-Peter Kühl, Schatzmeister/Vereinskoch Heinz Schumacher, Oberkassenprüfer auf Lebenszeit Siegfried Minks, „Vereinsarzt“ Hans-Dietrich „Doktore“ Bonsen, Fregatten-Beschaffer Volker Fritz Martin, S4 Wolfgang „Wulle“ Schmüth, der Gleichstellungsbeauftragte Reinhard „Reini“ Ramm, OLLK-EDV-Beauftragter Dirk Stöver sowie Thomas Mielke.



 

 

 

 

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