Griebeler SV ehrte Sportler

GSV-Vorsitzender Jürgen Fischer (v.l.) überreichte Thomas Ewald, Frank Pahl und Fabian Fischer die silbernen Ehrennadeln für 20 Jahre Mitgliedschaft.
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GSV-Vorsitzender Jürgen Fischer (v.l.) überreichte Thomas Ewald, Frank Pahl und Fabian Fischer die silbernen Ehrennadeln für 20 Jahre Mitgliedschaft.

Bengt Ole Bracke (19) wurde zum Sportler des Jahres / Bertolf „Berto“ Schwind und Martin Butenhoff sind die erfolgreichsten Senioren

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20. März 2017, 00:05 Uhr

„Schön, dass wir auf der Jahresversammlung auch mal über den Sport sprechen“, freute sich der Vorsitzende Jürgen Fischer am Sonnabend in der Mehrzweckhalle des Vereins. Vor den Augen von 39 Mitgliedern und zahlreichen Gästen aus Sport und Kommunalpolitik ehrte der Fischer zwei Tischtennisspieler für „die besten Ergebnisse, die ein Senior für den Griebeler SV jemals erzielt hat“.

Bertolf „Berto“ Schwind und Martin Butenhoff sind nicht nur Landesmeister und Norddeutsche Meister im Doppel und belegten den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren. Im Feld von über 200 Teilnehmern bei den Seniorenweltmeisterschaften belegten sie im Doppel Platz fünf. Die Statistik der vergangenen Jahre bringt es auf über zehn gemeinsame Titel. Zudem wurde Schwind auch im Einzel Landes- und Norddeutscher Meister und schnitt mit Platz fünf auch bei den Deutschen Meisterschaften gut ab. Anerkennend sprach Thomas Ewald für die Tischtennissparte in seiner Laudatio von „120 Jahren lebender Spielerfahrung im Tischtennis“. Selbst nicht mehr der Jüngste, habe er Butenhoff und Schwind noch bei PSV Eutin als Spieler erlebt und selbst neben „Berto“ im Doppel an der Platte gestanden. „Ich bin zwar 18 Jahre jünger, aber damals wie heute ist er schneller als ich“, räumte Ewald ein. Butenhoff und Schwind hätten neben einem unbändigen Willen zum Sieg, wie ihn jeder Tischtennisverrückte habe, eines gemeinsam: „Sie wollen gewinnen und trotzdem viel Spaß dabei haben.“ Ewald schloss mit der Hoffnung beiden würden auch mit 90 Jahren weiterhin erfolgreich Tischtennis spielen.

Als Sportler des Jahres ehrte Fischer den Bogenschützen Bengt Ole Bracke, der seit dem Tage seiner Geburt Mitglied im Griebeler SV ist, wie der Vorsitzende verriet. Nachdem er in seiner Kindheit alle Angebote des Vereins wahrgenommen habe, sei er nun schon über Jahre Leistungsträger der Bogensparte was er mit dem Titel des Kreis- und Landesmeister sowie seiner Mitgliedschaft im Leistungskader des Schützenverbandes unter Beweis stelle. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Ehrung sei jedoch sein Engagement für den Fortbestand der Sparte in Zeiten des Umbruchs. „Er hat zum Erreichen seiner sportlichen Ziele nicht den Verein gewechselt sondern die Initiative ergriffen“, lobte Fischer den 19-Jährigen. Anerkennung gab es auch vom Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes Heinrich Möller, der als einziger Verbandsvertreter den Weg nach Griebel gefunden hatte. Angesichts des breiten Sportangebotes des Griebeler SV wunderte er sich: „Ich kann nicht verstehen, dass ich der einzige bin. Es kann gar nicht sein, dass keiner von den vielen anderen Verbänden Zeit hatte.“ Positiv habe sich die von der Gemeinde verabschiedete Sportförderrichtline für den Griebeler SV erwiesen, berichtete Fischer den Mitgliedern und anwesenden Gemeindevertretern. Sie habe bei der Sanierung des Sportlerheims in Vinzier sowie bei der Anschaffung von Sportgeräten gewirkt. Die gesenkten Betriebskosten für den Sportplatz könne man bereits jetzt im Haushalt ablesen. „Ich wünsche Euch, dass die sportlichen Ziele erreicht werden“, schloss Kasseedorfs Bürgermeisterin Regina Voß ihr Grußwort. Zuvor hatte es ein „dickes Dankeschön“ gegeben. Auch für die Ausrichtung des Neujahrempfanges des Amtes Ostholstein-Mitte in der Mehrzweckhalle.

Die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Udo Westphal, der an dem Abend nicht anwesend war. Mit Silber für 20 Jahre wurden ausgezeichnet: Thomas Ewald, Fabian Fischer sowie Kirsten und Frank Pahl. Auf 10 Jahre und damit Bronze bringen es die Geschwister Ben und Jan Hoffmann, Gesa und Nele Hoffmann sowie Winfred Loher und Mario Rost.

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