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Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 13:40 Uhr

Griebel steigt in die Regionalliga auf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bogenschützen starten nach dem Neuanfang durch und belegen beim Relegations-Wettkampf in eigener Halle den zweiten Platz

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 14:57 Uhr

„Das Ziel ist erreicht!“
Volker Sieber vom Bogensport des Griebeler SV strahlte nach der erfolgreichen Regionalliga-Relegation des Verbandsligameisters. Stolz meldete Sieber seinem Vereinsvorsitzenden Jürgen Fischer den zweiten Rang des spannenden Wettkampftages in der Griebeler Mehrzweckhalle, nur der SV Deutsch Evern aus Niedersachsen war mit 10:4 Punkten um einen Zähler besser.

Gut schlug sich auch der SV Jerrishoe als zweiter Vertreter des Norddeutschen Schützenbundes. Die Mannschaft wurde punktgleich mit Griebel Dritter.

„Nach unserem Abstieg aus der
1. Bundesliga vor fünf Jahren wollten wir mit eigenen Kräften einen Neuanfang. Seinerzeit standen bei uns noch Andreas Gerhardt aus Lütjenburg, Tobias Westphal aus Kellinghusen und Silke Nissen aus Jerrishoe im Team“, erinnert sich der Hallen-Landesmeister der Senioren, Volker Sieber.

Diesmal standen Sieber und Bengt-Ole Bracke in den sieben Wettkämpfen in der jeweiligen Dreiermannschaft, sechsmal kam Benjamin Jansen, einmal Dennis Prüß zum Einsatz. In Reserve hielten sich Mathias Kober, Axel Engelhardt und Elias Creutzfeldt. „Mit diesen und weiteren Schützen haben wir jetzt die Möglichkeit, neben der Regionalliga Nord auch weiter in der Verbandsliga Schleswig-Holstein zu starten. Unser guter Nachwuchs wartet auf sportliche Herausforderungen“, blickt
Bogen-Spartenleiter Sieber in die
Zukunft.

Bundesligaleiter Hartmut Kaune erlebte einen packenden Relegationstag der acht Teams. Mitgereiste Fans sorgten mit Knarren und Klapper für ungewöhnliche Lautstärke und eine Atmosphäre, die an Handballspiele erinnerte. „Verboten ist das nicht, aber wir kennen sonst bei den Verbandsligarunden eher den leisen Bogensport“, sagte Margret Sieber überrascht. Sie und die vielen Helfer sorgten während des Tages für gut gelaunte Gäste.

Das 5:5 der Griebeler gegen den SV Tündern war kein Auftakt nach Maß, gleich danach lief es mit 7:1 gegen den BSC Nordheide/Trelde besser. Das Team musste auf dem Weg zu einem der beiden Aufstiegsplätze einen weiteren Rückschlag verdauen, gegen die Hamburger BG gab es ein 2:6. Richtig gefordert waren die Gastgeber durch den SV Jeersdorf, das 6:4 stand auf des Messers Schneide. „Man kann die Konzentration nach dem Zwischenstand von 4:4 kaum beschreiben. In der fünften Passe war es mit 53:52 Ringen noch einmal verdammt knapp“, schildert Bengt-Ole Bracke diesen wichtigen Durchgang. Resultate mit 58 und 56 von jeweils 60 möglichen Ringen brachte den eindrucksvollen Sieg von 6:2 über Sagitto Delmenhorst. Und wieder wurden die Grenzen aufgezeigt, den ersten Aufstiegsplatz ergatterte der SV Deutsch Evern mit dem 6:2. Leichter als gedacht ging der vierte Tageserfolg mit 6:0 gegen den SV Jerrishoe, die Schleswig-Holsteiner aus dem Kreis Schleswig-Flensburg boten erstaunlich wenig Gegenwehr. Sie kamen aber ebenfalls auf 9:5 Punkte und wurden so Tagesdritte.

Der SV Jerrishoe war als Fünfter der Verbandsliga eigentlich nicht qualifiziert und nachgerückt. Am Ende entschied über den zweiten Aufstiegsplatz die bessere Satzausbeute für die Griebeler von 34:24 gegenüber 32:26. „Spannender geht’s nimmer“, entfuhr es Volker Sieber, als der Bundesligaleiter die Gesamtresultate vor den gespannten Bogensportlern und Zuschauern unter viel Beifall verkündete.

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