Grebin : Grebiner pflanzen Trauerweide

Charlotte Smid, Hartmut Boll und Eugen Conrad von der Plöner Firma Smid pflanzten im Beisein mehrere Grebiner eine von Firmenchef Nils Smid gespendete Trauerweide an der Badestelle Schluensee in Grebin. Der Baum ist eine Ersatzpflanzung für die gefällte Weide (im Vordergrund).
Charlotte Smid, Hartmut Boll und Eugen Conrad von der Plöner Firma Smid pflanzten im Beisein mehrere Grebiner eine von Firmenchef Nils Smid gespendete Trauerweide an der Badestelle Schluensee in Grebin. Der Baum ist eine Ersatzpflanzung für die gefällte Weide (im Vordergrund).

Badestelle am Schluensee hat wieder Baum / Trauerweide von der Gärtnerei Smid gestiftet / Bürgermeister will mehr Bäume pflanzen

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13. April 2017, 11:53 Uhr

Eine frisch gepflanzte Trauerweide steht seit Donnerstag an der Badestelle am Schluensee in Grebin. Gespendet hat den Baum der Plöner Garten- und Landschaftsbaubetrieb von Nils Smid.

Mehrere Schaulustige, darunter auch einige der über 100 Grebiner, die dort vor wenigen Wochen gegen die Fällung der alten Weide protestiert hatten, schauten am Donnerstag zu, wie Auszubildende Charlotte Smid und die Mitarbeiter Hartmut Boll und Eugen Conrad den Baum mit tatkräftiger Unterstützung des neuen Bürgermeisters Klaus Pentzlin im Erdreich versenkten. Die Trauerweide ist etwa zehn bis zwölf Jahre alt und werde schnell wachsen, zeigte sich Pentzlin zuversichtlich. Wie der OHA ausführlich berichtete, hatte sein Amtsvorgänger Jochen Usinger die alte Weide fällen lassen, offenbar ohne sich vorher mit Grebiner Gemeindevertretern und Unterer Naturschutzbehörde (UNB) beim Kreis Plön abzustimmen. Die Welle der Empörung schlug hoch, Usinger trat zurück. Nach Pentzlins Worten werde man noch weitere Ausgleichsbäume pflanzen, aber keine Weiden und nicht an der Badestelle. Er geht davon aus, dass die UNB, die mit dem Vorfall befasst ist, dies zur Auflage machen wird.

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