Glockengeläut erinnert an Reformation

Die Glocke hängt im Turm der Gleschendorfer Kirche.
Die Glocke hängt im Turm der Gleschendorfer Kirche.

shz.de von
10. Mai 2017, 15:53 Uhr

In der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland werden am Sonntag Cantate, 14. Mai, dem Sonntag der Kirchenmusik, um 15.17 Uhr die Kirchenglocken läuten und zu Gebet und Gesang einladen. Ein klingendes Band der Reformation wird durch die gesamte Landeskirche – und damit auch in Ostholstein – zu hören sein.

Die Nordkirche macht mit dieser Aktion einmal mehr auf „500 Jahre Reformation“ aufmerksam. Im Jahr 1517 wurden die 95 Thesen Martin Luthers der Überlieferung nach an die Kirchentür zu Wittenberg geschlagen und haben seither die Welt verändert, wie die Kirche sagt. Um 15.17 Uhr werden die Kirchenglocken beginnen, 500 Sekunden lang zu läuten.

Eine große Anzahl von Gemeinden und deren Kirchenmusikern unterstützen die Aktion und kombinieren das Glockengeläut mit Andachten, Konzerten und anderen Veranstaltungen. Viele Angebote sind auf dem Kalender der Nordkirche zu finden (http://www.nordkirche.de/ veranstaltungen).

Landesbischof Gerhard Ulrich lädt die Gemeinden zur Teilnahme an den musikalischen Andachten ein. „Die Musik spielt als Verbindung zwischen den Menschen und Gott eine große Rolle. Der Gemeindegesang war von Beginn der Reformation an ein deutliches und gut hörbares Kennzeichen der evangelischen Gemeinden.“

Fotos:
Glocken der Gleschendorfer Kirche I

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen