Gleiche Hochwasserlage – selbe Ursache

Wasser marsch: Steine, die den Abfluss des Wassers aus dem Schlossgarten behinderten, mussten weichen.
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Wasser marsch: Steine, die den Abfluss des Wassers aus dem Schlossgarten behinderten, mussten weichen.

Neben dem klassischen Repertoire an Sturmeinsätzen wiederholte sich für die Eutiner Feuerwehr ein Einsatzgeschehen im Schlossgarten

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11. Januar 2015, 14:15 Uhr

121 Mal wurden am Wochenende Feuerwehren in Ostholstein alarmiert, weil Bäume oder große Äste auf der Straße lagen, weil sich Pfannen oder Platten von Dächern lösten oder auch Verkehrsschilder umher flogen.

Das ganze Repertoire erlebte auch die Eutiner Feuerwehr, der darüber hinaus am Sonnabend ein Déjà-vu beschert wurde: Am Jungfernstieg staute sich wieder Wasser und bedrohte das Riemannhaus – die gleiche Szene wie am 22. Dezember, und dieselbe Ursache: „Die fortschreitenden Bauarbeiten im Schlossgarten hatten erneut das ungehinderte Abfließen des Teiches am Eingang zum Schlossgarten behindert. Damit das aufgestaute Wasser wieder abfließen konnte, wurden kurzerhand die kürzlich eingebauten Felssteine entfernt, um dem Wasser wieder einen ungehinderten Abfluss in den Großen Eutiner See zu ermöglichen. Um eine Verletzungsgefahr für Schlossgartenbesucher auf dem ausgespülten Weg auszuschließen, sperrte die Feuerwehr einen Teil des Weges ab“, erläuterte Gemeindewehrführer Heino Kreutzfeldt den Einsatz.

Am Freitag hatten die Eutiner wieder mit losen Dachplatten zu tun: Auf einem leerstehenden, ehemaligen Baumarkt in der Elisabethstraße wurden Platten fixiert.

Gut zu tun hatten auch die Scharbeutzer. Es begann mit einem umgestürzten Baum in der Ludwigstraße, schloss einen Fehlalarm durch eine Brandmeldeanlage ein, die durch Wasserdampf ausgelöst worden war, setzte sich mit einem Baum, der die B 76 bei Scharbeutz komplett sperrte, fort und endete mit einer technischen Hilfe: An der L 309 unterstützten die Scharbeutzer mit ihrem Teleskopmast die Feuerwehr Schulendorf, indem mehrere große, zum Teil bereits gebrochene Äste aus einer Baumkrone entfernt sowie zwei wackelige Bäume gefällt wurden.

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