Kreis Plön : Gleich sieben Schulen kooperieren

Hoffen auf eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit: Schulrat Stefan Beeg (links),Landrätin Stephanie Ladwig (sitzende 2. von rechts) sowie die Schulleitern und Bürgermeister als Vertreter der Schulträger.
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Hoffen auf eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit: Schulrat Stefan Beeg (links),Landrätin Stephanie Ladwig (sitzende 2. von rechts) sowie die Schulleitern und Bürgermeister als Vertreter der Schulträger.

Landrätin Stephanie Ladwig, Schulrat Stefan Beeg, Schulleiter und Schulträger unterzeichneten gestern Kooperationsvereinbarungen

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04. Februar 2015, 12:21 Uhr

Mit der Unterzeichnung von Kooperationsverträgen zwischen Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Kreis Plön wird Schülern zukünftig der direkte Weg zum Abitur vor Ort ermöglicht. „Das sind Verträge für beste Bildungschancen“, sagte Landrätin Stephanie Ladwig gestern bei der Vertragsunterzeichnung mit den Schulleitern und Vertretern der Schulträger im Kreishaus.

Ab dem kommenden Schuljahr kooperieren in Preetz die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und das Friedrich-Schiller-Gymnasium, die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium in Lütjenburg sowie die beiden Grund- und Gemeinschaftsschulen in Heikendorf und Schönkirchen mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Heikendorf. Die Zusammenarbeit sei nicht nur eine Stärkung der Gymnasien, sondern eine Win-Win-Situation für die Schüler und Schulen, so Ladwig.

„Das Ziel der Kooperationen ist es, die Schüler bei möglichst hohen Abschlüssen zu begleiten“, erläuterte Schulrat Stefan Beeg. Die Kooperationsverträge seien eine Weiterentwicklung des Schulgesetzes von 2007. Ziel der Kooperationen sei es, ein durchlässiges Schulsystem von unten nach oben bis zur Hochschulreife zu gewährleisten. Der Wandel in der Schullandschaft sei noch lange nicht abgeschlossen, weil sich das Aufgabenspektrum der Schulen beispielsweise durch Schulsozialarbeit und Ganztagsangebote verändere und Themen wie die Zusammenlegung von Schulen und Standorten sowie Inklusion weiterhin berücksichtigen werden müssten.

Neben einer Rechtsgarantie auf den Besuch einer Oberstufe sind in den Verträgen unter anderem „Schnuppertage“ in den Gymnasien für die Schüler verankert. Um sie besser auf einen Wechsel auf Gymnasien vorzubereiten, ist zukünftig ein regelmäßiger pädagogischer Austausch zwischen den Lehrkräften der beiden Schularten sowie das gegenseitige Hospitieren der Lehrer in den Partnerschulen vorgesehen.  


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