zur Navigation springen

Glaube oder freier Tag – Meinungen zur Reformation

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Okt.2017 | 12:20 Uhr

Die Geburtsstunde der evangelischen Kirche war vor 500 Jahren. Das wird morgen mit einem bundesweiten Feiertag gewürdigt. 500 Jahre Reformation und Martin Luther: ist das für die Menschen in Eutin ein Thema? Johanna Wöster hat sich in Eutin umgehört. Das Ergebnis ist eindeutig: Über den zusätzlichen freien Tag freuen sich alle, mit dessen Bedeutung haben sich allerdings nur wenige in ihrem Alltag beschäftigt.

Jens (51) aus Bad Schwartau: „Das ist das erste Mal, dass ein evangelischer Feiertag in Schleswig-Holstein genutzt werden kann. Sonst geben immer nur die neuen Bundesländer frei. Ich verbinde aber sonst nichts mit der Reformation. Wir werden am freien Tag etwas mit der Familie unternehmen.“

Celine (16), Schülerin aus Bad Schwartau: „Ich persönlich verbinde nichts Besonderes mit dem Reformationstag, aber meine Schule wird einen Gottesdienst in Ratekau veranstalten.“

Sebastian (17), Schüler aus Eutin: „Ich verbinde gar nichts mit der Reformation und ich kenne auch niemanden, der sich darüber Gedanken macht. Aber ich freue mich, an dem freien Tag etwas mit meiner Freundin zu machen.“

Melanie (39) aus Eutin: „Ich bin Krankenschwester, deshalb habe ich leider keinen freien Tag, aber mittlerweile ist der 31. Oktober ja sowieso eher Halloween als Reformationstag.“

Alexandra (53) aus Berlin, gerade im Urlaub in Eutin mit Tochter Franziska: „Ich bin katholisch, deshalb ist der Reformationstag kein besonderer Feiertag für mich, aber ich freue mich natürlich über den freien Tag.“

Maren (40) aus Eutin: „Wir haben uns in den letzten Tagen mit den Stätten der Reformation beschäftigt. Ich war mit meiner Familie in Wittenberg. Das war wirklich sehr informativ und interessant. Für mich ist Reformation die Freiheit, meinen Glauben so zu leben, wie ich es möchte und dass mir vorschreibt, was ich glauben und denken soll.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen