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Vertrauensbeweis : Gisela Poersch bleibt an der Spitze der Eutiner Arbeiterwohlfahrt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach zwölf Jahren in der Verantwortung wurde Gisela Poersch für weitere drei Jahre als Vorsitzende bestätigt.

von
erstellt am 14.Apr.2014 | 13:12 Uhr

An der Spitze der 225 Mitglieder zählenden Arbeiterwohlfahrt (Awo) Eutin ändert sich nichts: Bei Vorstandswahlen gab es in der Jahresversammlung am Wochenende nur Wiederwahlen, darunter Gisela Poersch (71), die von 89 Anwesenden für weitere drei Jahre bestätigt wurde.

In ihrem Jahresrückblick nannte Poersch die Wanderausstellung in der Sparkasse zum Thema „Altersarmut bekämpfen“ einen Höhepunkt. Gut sei die Teilnahme bei Ausflügen zum Grünkohlessen, nach Heiligenhafen, zum Oldenburger Wallmuseum und die Bootsfahrt von Lübeck nach Travemünde gewesen. Erfolgreich sei auch die Mehrtagesreise nach Suhl gewesen, für die bevorstehende Busreise vom 5. bis 9. Mai nach Ostfriesland fehlten aber noch Anmeldungen. Viel Lob und Beifall erhielten die Helfer bei den regelmäßigen Treffen. „Das Kegeln, das Gedächtnistraining, das Marktfrühstück und die Freitagnachmittage im Bürgertreff sind gute Gelegenheiten zum gemeinsamen Erleben und Knüpfen von Freundschaften.“

Neben Gisela Poersch wurden auch Schatzmeister Udo Matthiensen, der stellvertretende Vorsitzende Jochen Wendrich, Schriftführer Thomas Gründemann und Pressewart Wilhelm Boller wiedergewählt. Als Beisitzer fungieren weiter Hans Rech, Waltraut Hartwig, Susanne Gründemann, Ursula und Harald Lorenz.

Hans-Joachim Knauff, Mitglied des Kreisvorstandes der Awo, betonte die Notwendigkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen zu stärken. Es sei wie in der Natur auch notwendig, einmal gegen den Strom zu schwimmen, um ein Ziel zu erreichen. „Wir alle in der Awo Ostholstein sind froh, dass unter der Leitung des neuen Kreisvorsitzenden Klaus Eckstein die finanzielle Misere schnell in den Griff bekommen werden konnte.“

Die Landtagsabgeordnete Regina Poersch nannte die Awo ein bedeutsames „Unternehmen Solidarität“. Die verschiedenen Wohlfahrtsverbände seien heute wichtige Ratgeber für die Politik. Der stellvertretende Eutiner Bürgervorsteher Karlheinz Jepp stellte die Rolle von Frauen in der Geschichte der Awo in den Vordergrund, von der Awo-Gründerin Marie Juchacz (1919) über die Eutinerin Anny Trapp bis zu Gisela Poersch, die seit zwölf Jahren die Eutiner Awo-Vorsitzende ist. Einen musikalischen Ausklang der Versammlung im Busterminal Behrens gestaltete der Shanty-Chor „Eutiner Wind“.

Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Udo Matthiensen (45 Jahre), Rita Schramm (35), Rosemarie Jordan und Ellen Prieß (25), Ingrid Krull, Lisa Schwien (20), Manuela Boller, Regina Poersch und Thomas Gründemann (15) sowie Gerda Affeldt (10).

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