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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 04:49 Uhr

„Gipfeltreffen“ der Naturerlebnisräume

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

25 Mitglieder des Arbeitskreises aus ganz Schleswig-Holstein trafen sich in der Nähe des Bungsberges

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 00:32 Uhr

25 Vertreter des Arbeitskreises Naturerlebnisräume aus ganz Schleswig-Holstein waren vergangene Woche auf Einladung des Bildungszentrums für Natur, Umwelt und ländliche Räume in den Naturerlebnisraum Pfarrhof Schönwalde gekommen. Bildungsreferentin Dörte Paustian bringt zweimal im Jahr Haupt- und Ehrenamtliche in einem der rund 70 Naturerlebnisräume des Landes zusammen. Wie in Schönwalde geht es auch darum, die Vielfalt der Naturerlebnisräume kennen zu lernen und sich auszutauschen. Der Schönwalder Pastor Dr. Arnd Heling stellte die Entwicklung des rund 4,5 Hektar großen Areals hinter der Kirche vor, in dem die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein jüngst Maßnahmen zur Schaffung eines optimierten Lebensraumes für die Rotbauchunke abgeschlossen hat. Als sichtbares Ergebnis verläuft der Bohlenweg durch eine Wasserfläche, auf der bei anhaltender Kälte in diesem Winter erstmals seit Jahrzehnten wieder Schlittschuh gelaufen werden könnte, wie es Schönwaldes Bürgermeister Hans-Alfred Plötner aus seiner Kindheit erinnerte.

Nach einer Führung durch den Lernort „Erlebnis Bungsberg“ mit erläuternden Worten von Sebastian Schacht und dessen Kollegen der Landesforsten beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Verkehrssicherungspflicht. Wie die Diskussion mit Vertretern der Unfallkasse Nord zeigte, ist das für Naturerlebnisräume eine durchaus schwierige Thematik, zu der auch das Wissen der Mitarbeiter der Landesforsten wichtige Erkenntnisse lieferte. Eine verbindliche Antwort auf die Frage, welche Gefahren ein Betreiber in einem Naturerlebnisraum abstellen und welche in beim Aufenthalt in der Natur zum allgemeinen Risiko gehören, gab es nicht. In jedem Fall müsse man sich diese Frage stellen.

Dörte Paustian hatte das druckfrische Programm des Bildungszentrums für 2016 dabei. Besonders warb sie für eine Seminarreihe mit Handlungskompetenzen zur Stärkung des Ehrenamtes hin, die im Februar beginnt.

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