zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 20:42 Uhr

Gewinnausschüttung trotz OVG-Urteil

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Jun.2016 | 14:36 Uhr

Die durch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Schleswig ausgelöste Rekommunalisierung der Entsorgungssparte hat dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) zwar eine langwierige Auseinandersetzung mit den privatwirtschaftlichen Partnern eingebracht. Dennoch hat der ZVO 2015 eine positive Entwicklung verbucht. Der Jahresabschluss, den die Verbandsversammlung bei ihrer Sitzung in Ahrensbök einstimmig beschloss, weist einen Gewinn von 3,1 Millionen Euro aus und damit 100  000 Euro mehr als im Vorjahr.

„Neben dem guten Ergebnis bei der Tochtergesellschaft ZVO Energie haben auch Maßnahmen zur konsequenten Kostenoptimierung – vor allem Modernisierungs- und Energieeffizienzmaßnahmen – im Geschäftsbereich Entwässerung zu der positiven Entwicklung beigetragen“, erklärte Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. Die gute Nachricht für die ZVO-Kommunen: Obwohl der Jahresabschluss aufgrund des OVG-Urteils zur Abfallgebührensatzung vom September 2015 derzeit nicht endgültig bestätigt werden kann, wird eine Ausschüttung in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus der Gewinnrücklage an die Städte und Gemeinden ausgezahlt, die dem ZVO die Erdgasversorgung übertragen haben. Hinzu kommt die Konzessionsabgabe in Höhe von etwa 500  000 Euro.

Insgesamt waren am Stichtag 31. Dezember 2015 in der ZVO-Gruppe 448 Mitarbeiter (Vorjahr: 440 Mitarbeiter) beschäftigt, darunter 16 Auszubildende (Vorjahr: zwölf Auszubildende). Der ZVO hat im vergangenen Jahr rund 8,5 Millionen Euro investiert. Der Großteil davon entfiel auf den Geschäftsbereich Entwässerung, unter anderem für neue Klärwerkstechnik sowie die Instandhaltung und Sanierung des über 900 Kilometer langen Kanalnetzes. So wurde die Blockheizkraftwerk (BHKW)-Technik auf den Klärwerken in Malente und Lütjenbrode erneuert und eine neue Prozessleittechnik auf der Kläranlage Lütjenbrode installiert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen