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GEW will Weg zur Inklusion und Zweigliedrigkeit mitgestalten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2014 | 18:32 Uhr

Fast alle Mitglieder des Kreisvorstandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wurden kürzlich in einer Mitgliederversammlung in Neustadt bestätigt: Der Vorsitzende Thomas Jantz, die stellvertretende Vorsitzende Silke Theurich (beide aus Ahrensbök), der Schatzmeister Heiner Sterly aus Hamberge sowie die Beisitzer Frank Leiteritz (Neustadt) und Gerhard Keil (Heiligenhafen). Für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Beisitzer Peter Wernecke (Heiligenhafen) kam Male Maßmann (Neuratjensdorf) in den Vorstand.

Der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn (Kiel) sagte, dass die Entwicklung des Schulsystems in Richtung Zweigliedrigkeit kein Alleingang Schleswig-Holsteins sei, sondern ebenso wie die Inklusion ein bundesweiter Trend. Die GEW wolle diesen Weg mitgestalten und zugleich notwendigen Druck auf die Politik ausüben, um mehr finanzielle Mittel in die Bildung zu stecken. Alleine in Schleswig-Holstein fehlten 1300 Lehrerstellen, wenn man die Inklusion angemessen umsetzen wolle. Matthias Heidn sprach auch über Erfolge der GEW-Arbeit in jüngster Vergangenheit: Deutlich weniger Stellenstreichung an den Schulen als vorgesehen gehörten dazu. Durch Proteste der GEW sei die Besoldungserhöhung für angestellte Lehrkräfte auch auf die Beamten übertragen und die Verschlechterungen beim Mitbestimmungsgesetz seien zurückgenommen worden. Die Vergütung der Reisekosten für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst steige von 13 auf immerhin 20 Cent pro Kilometer. Weiter sagte Heidn, dass die Mitgliederzahlen der GEW Schleswig-Holstein seit Jahren stiegen auf mittlerweile über 10 000.

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