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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 05:26 Uhr

Eutin : Gesundheitsregion ist gut vernetzt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Knapp 50 Aussteller empfingen die Besucher gestern auf dem Eutiner Marktplatz mit Informationen rund um das Thema Gesundheit

Auf großes Interesse der Besucher stieß gestern der Gesundheitstag auf dem Marktplatz, den Corina Sievert-Krüger, Geschäftsführerin des Gesundheitsnetzwerkes Ostholstein, bereits zum 18. Mal organisiert hatte. Fast 50 Aussteller der Gesundheitsregion Holsteinische Schweiz empfingen die Besucher mit ihren ebenso kreativen Ideen wie qualifizierten Informationen. Dafür wurden sehr professionell bestückte Stände angeboten. Es ging dabei aber nicht ausschließlich um Gesundheit, sondern auch um die Versorgung im Alter in seinen vielen Facetten vom altersgerechten Wohnen bis hin zum Seniorenheim. Dabei fand besonders das Palliativnetz östliches Holstein in diesem Jahr großen Zuspruch.

Eutins Bürgervorsteher Dieter Holst griff bei der vom Bläsercorps Freischütz der Kreisjägerschaft Eutin musikalisch begleiteten Eröffnung des Gesundheitstages das Motto „Gemeinsam für unsere Gesundheit“ auf: „Heute ist jeder für seine Gesundheit zuständig.“ Dabei werde viel gelesen, was gesund mache. Doch, so Holst: „Lesen allein reicht nicht aus.“ Fachkundige Menschen könnten Betroffene sehr gut beraten. Und genau dafür biete sich der Eutiner Gesundheitstag an, lobte der Bürgervorsteher das Engagement vom Gesundheitsnetzwerk Ostholstein mit Corina Sievert-Krüger.

„Geboten werden Informationen aus der Schul- und Alternativmedizin, bei der jeder Besucher wieder eigene Entscheidungen über seine Gesundheit treffen kann“, sagte Dieter Holst und schmunzelte: das sei bei Entscheidungen über das richtige Essen und Trinken natürlich nicht immer einfach. Wichtig sei, dass der Gesundheitstag die Menschen immer wieder anrege, über ihre eigene Gesundheit nachzudenken. Dahinter sollte die Motivation stehen: ich werde wieder gesund oder ich bleibe gesund.

Der Chefarzt der geriatrischen Klinik in Middelburg, Dr. Jens Dowideit, stellte positiv heraus, dass die Region in gesundheitlichen Belangen sehr gut aufgestellt sei. Und das komme allen Patienten immer wieder zugute. In zwei Vorträgen informierte er über Erste Hilfe bei einem Herzinfarkt. Denn, so Dr. Jens Dowideit: „Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in Deutschland.“ In ersten Schritten gehe es bei einem Herzinfarkt um „prüfen, rufen und drücken“ – der Prüfung, ob ein Notfall vorliegt, dem Absetzen eines Notrufes und der Herzdruckmassage. Hier gab Dowideit Interessierten wertvolle Tipps.

Corina Sievert-Krüger führte die Gäste moderierend durch den Tag. Dabei gab sie hilfreiche Tipps zu aktuellen Vorführungen oder Vorträgen. Dabei taten auch zwei nur kurze Regenschauer der Veranstaltung keinen Abbruch. Die Organisatorin war mit dem Besuch sehr zufrieden und blickte im OHA-Gespräch auch schon auf den 19. Eutiner Gesundheitstag im kommenden Jahr. „Der Gesundheitstag im nächsten Jahr findet während der Landesgartenschau statt.“ Themen sollen Schlaganfall und Darmkrebs sein. Schon jetzt bemüht sie sich um bundesprominente Unterstützung.

 

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erstellt am 31.Aug.2015 | 04:30 Uhr

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