Gesund mit Schwung

Martin Bläse aus Neustadt sorgte mit seinem „Glockenturm des Glücks“ für  musikalische Untermalung.
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Martin Bläse aus Neustadt sorgte mit seinem „Glockenturm des Glücks“ für musikalische Untermalung.

Beim 13. Kneipp-Festival im Malenter Kurpark gab es neben vielen Vorträgen auch praktische Vorführungen zum Mitmachen

shz.de von
09. Juni 2014, 15:58 Uhr

So richtig freute sich Erich Conradi, Organisator des 13. Malenter Kneipp-Festivals, nicht über das sommerliche Wetter am Wochenende. „Es ist zu warm, da gehen die Leute eher an den Strand“, befürchtete er. Ähnliche Erfahrungen hatte er bereits im vergangenen Jahr gemacht, als nur rund 400 Besucher den Weg in den Malenter Kurpark gefunden hatten. Und so setzte Conradi seine Wünsche in diesem Jahr niedrig an: „Ich rechne mit 250 bis 300 Besuchern.“

Eine von ihnen war Ursula Fabian, die extra mit dem Zug aus Hamburg zum Kneipp-Festival angereist war. „In Hamburg gibt es keinen Kneipp-Verein mehr“, bedauerte sie. „Ich finde es sehr gut, dass in Malente noch so ein Fest organisiert wird.“ Ihr Hauptinteresse galt den vielen Vorträgen zu unterschiedlichsten Themen. „Ich werde mir auf jeden Fall den Vortrag zum Thema ,Wasser ist Geist‘ und ,Innere Ordnung durch Meditation‘ anhören“, verriet sie.

In diesem Jahr stand das Festival unter dem Motto „Kneipp und der heilende Geist“. „Kneipp steht für eine Gesundheit nach traditionellem Muster, ohne Chemie, Operationen und Strahlen“, erklärte Conradi in seinen Eröffnungsworten. Mit diesen Ansichten sei es dem Pfarrer gelungen, die größte Gesundheitsbewegung der Welt in Gang zu bringen. „Kneipp war ein echtes Genie, der konnte richtig bezaubern“, schwärmte Conradi.

Vielleicht nicht bezaubert, jedoch interessiert waren die Besucher beim Bummel entlang der vielen Infostände, zum Beispiel an den „Smovey“ genannten Fitnessgeräten am Stand von Susanne Petersen. „Vor vielen Jahren habe ich hier beim Kneipp-Festival mal einen Kindermalstand betreut, danach aber war ich immer nur als Besucherin hier“, schilderte die Malenterin. In diesem Jahr aber präsentierte sie die handlichen Schläuche, in deren Inneren sich Magnetkugeln befinden. „Durch die entstehende Schwingungsenergie wird der ganze Körper trainiert“, erläuterte Susanne Petersen. Selbst die Fußreflexzonen würden angesprochen.


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