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Eutiner Schloss wieder geöffnet : „Geschichte zum Greifen nah“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Eutiner Schloss präsentiert sich ab morgen mit neuen Ausstellungen und vielen Aktionen zu Ostern

von
erstellt am 15.Apr.2014 | 15:23 Uhr

Fechten mit Musketieren, Ostereiersuche im Schlossgarten, historische Modenschau, Konzerte und Sonderführungen durchs Museum – das Schloss Eutin präsentiert zu Ostern ein Angebot für die ganze Famile. Zwei Höhepunkte in dem prallen Programm sind ein Konzertabend der Eutiner Festspiele am Sonnabend im Ritterssal und die nur befristet öffentlich zugängliche Protraitsammlung der Herzöge von Oldenburg.

Bis zur letzten Minute werden Handwerker noch geschäftig im Schloss werkeln, damit bis zum Festakt zur offiziellen Neueröffnung des Schlosses heute Abend alles am gedachten Platz ist. Der Kassenraum für Besucher ist in den Südflügel an den Terrassenausgang verlegt worden; die berühmten Schiffsmodelle, ein Geschenk von Zar Peter der Große an den Eutiner Hof, sind ins Obergeschoss verfrachtet worden, ebenso die Sammlung historischer Signalhörner.

Die dadurch frei gewordenen Räume im Erdgeschoss sind jetzt mit einer Sonderausstellung gefüllt, die eindrucksvoll die historischen und internationalen Verflechtungen der Herzogsfamlie von Oldenburg belegt. Dafür hat Caroline von Oldenburg eine Fülle von Exponaten aus dem Familienbesitz ausgesucht. Neben 66 Portraits aus vier Jahrhunderten Dynastiegeschichte wird auch das originale Brautkleid der Großherzogin Elisabeth präsentiert., das sie auf ihrem 1854 vom Maler Kaulbach angefertigten, großformatigen Bildnis trägt.

Die Fäden für die neuen Arrangements in dem historischen Gemäuer hält Matthias Bönsel in der Hand, der von der Stiftung Schloss Eutin engagierte Berater für die Neustrukturierung des Angebotes. Der emsige, vielerorts Eventplaner sieht sich selber als „Ideenschmied“, begründet diese Begriffswahl so: „ Es kommt mir nicht darauf an, von außen nur Vorschläge zu machen, ich will selbst mit dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden. Am wichtigsten ist, dass die Menschen dabei mitgenommen werden.“ Diese Aufgabe sei gerade für das Schloss Eutin lohnend: „Hier ist europäische Geschichte zum Greifen nahe. Das soll ins Bewusstsein gehoben werden.“

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