Gerhard Manzke ist neuer Bürgermeister in Grebin

Die neue Grebiner Gemeindevertretung mit dem neuen Bürgermeister Gerhard Manzke (CDU, von links), Karl Schuch (Einzelbewerber), Karin Gremmel, Dirk Paustian (beide CDU), Holger Mielke, Cara-Johanna Pentzlin (beide KWG), Cuno Schwark (SPD), Nicole Langhanki, Christian Scholz (beide Grüne), Joachim Burgemeister und Cornelia Rieper (beide Freie Wähler).  Fotos: Orly Röhlk
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Die neue Grebiner Gemeindevertretung mit dem neuen Bürgermeister Gerhard Manzke (CDU, von links), Karl Schuch (Einzelbewerber), Karin Gremmel, Dirk Paustian (beide CDU), Holger Mielke, Cara-Johanna Pentzlin (beide KWG), Cuno Schwark (SPD), Nicole Langhanki, Christian Scholz (beide Grüne), Joachim Burgemeister und Cornelia Rieper (beide Freie Wähler). Fotos: Orly Röhlk

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13. Juni 2018, 12:24 Uhr

Gerhard Manzke (CDU) ist Grebins neuer Bürgermeister. Sechs der elf Gemeindevertreter votierten bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag in geheimer Wahl für den 57-jährigen Soldaten i.R. und Nachfolger von Klaus-Heinrich Pentzlin, der nicht mehr angetreten war. Auf die Mitbewerber Joachim Burgemeister (57, Freie Wähler) entfielen drei, auf Einzelbewerber Karl Schuch (68) zwei Stimmen.

Schuch wählte das Gremium mit neun Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen zum 1. Stellvertreter Manzkes, Burgemeister erhielt ein einstimmiges Votum zum 2. stellvertretenden Bürgermeister. Wer von den rund 60 Gästen im „Grebiner Krug“ angesichts von drei Bürgermeisterkandidaten ein Hauen und Stechen vermutet hatte, wurde enttäuscht. „Erwarten Sie hier keinen Hahnenkampf, wir haben vorab Gespräche geführt, es wird harmonisch“, versicherte Pentzlin zu Beginn.

Er sei stolz, dass mindestens so viele Zuschauer erschienen seien wie im Plöner Kreishaus am Abend zuvor, er wäre aber nicht so stolz auf vier Wahlgänge ohne Ergebnis, spielte Pentzlin auf die Kreistagssitzung und die gescheiterte Wahl des Kreispräsidenten an. Er verabschiedete die langjährigen Ehrenamtler im Gemeinderat Jochen Usinger, der 15 Jahre dabei und vier Jahre Bürgermeister war, Josef Großfeld (28 Jahre), Christiane Parl (acht Jahre), Marlen Degner (fünf Jahre) und Urte Seifert (drei Jahre).

„Ich denke, wir haben jetzt einen ruhigen Gemeinderat“, erklärte Pentzlin. Vorbei die Zeit, als es hieß: In Grebin ist (im negativen Sinne) immer etwas los, bezog er seine Worte auf Querelen der Vergangenheit.

Karin Gremmel übernahm als ältestes Mitglied der Gemeindevertretung die Wahl des Bürgermeisters. Nach seiner Vereidigung bekam Manzke von Pentzlin die Sitzungsglocke seines Vaters überreicht und übernahm die Leitung. Holger Mielke (KWG) ist Vorsitzender des Geschäftsausschusses, Stellvertreter ist Joachim Burgemeister. Weitere Mitglieder sind Dirk Paustian (CDU), bürgerliches Mitglied Meike Techau (CDU), Cornelia Rieper (Freie Wähler), Christian Scholz (Grüne) und Christiane Parl (bürgerliches Mitglied, KWG).

In der Einwohnerfragestunde fragte Wolfgang Mielke nach Neuigkeiten in Sachen Wasserverlust, der der Gemeinde jeden Tag einen Verlust von 60 Euro beschert. Es gebe kein Leck, nicht in Grebin und nicht in Görnitz, sondern zwischen Behl und der Druckerhöhungsstation Behler Weg. Im Neubaugebiet werde offenbar Wasser entnommen, erzählte Pentzlin nach Beobachtungen, dass der Verbrauch nachts manchmal zum Stillstand komme. Eine Überprüfung der Gutsverwaltung Behl habe keine Abweichung ergeben. Jetzt werde hinter Behl eine Uhr installiert, um die Daten vergleichen und den Verlust örtlich eingrenzen zu können. „Pentzlin: „Wir suchen Stück für Stück den Verbrauch, und wir kriegen das raus.“

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