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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 08:35 Uhr

Malente : Gemeindewehr stolz auf Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Derzeit werden in der Gemeinde Malente 27 Frauen und Männer als Nachwuchskräfte für die acht Freiwilligen Feuerwehren ausgebildet

von
erstellt am 29.Sep.2014 | 04:00 Uhr

Die Feuerwehren der Gemeinde Malente blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Derzeit werden an den Wochenenden 27 junge Feuerwehrleute – darunter übrigens zehn Frauen – für ihren freiwilligen, ehrenamtlichen Dienst in einer der acht Malenter Ortswehren ausgebildet. In Nüchel und Benz erhielten sie am Sonnabend Kenntnisse in Theorie und Praxis.

„Wir bilden in diesem Jahr gleichzeitig beide Lehrgänge Truppmann eins und zwei aus“, freute sich Gemeindewehrführer Bernd Penter über die Resonanz. So seien für den ersten Lehrgang viele neue Interessierte gewonnen worden. Aber von den im vergangenen Jahr Gestarteten seien der Wehr alle treu geblieben.

Penter blickte auf die vergangenen drei Jahre seiner Amtszeit zurück. „Ich fing 2011 mit 187 Mitgliedern in der Gemeindewehr an. Heute sind wir 223 Einsatzkräfte“, freute er sich. Erhebliche Zuwächsr habe es in Kreuzfeld (+18) und Timmdorf (+6) gegeben. Auch die Ortswehr Neukirchen habe sechs neue Mitglieder zum Lehrgang entsendet. „Leider mussten zwei Freiwillige aus unterschiedlichen Gründen wieder aus ihrer Ausbildung aussteigen“, bedauerte Gemeindewehrführer Penter.

Doch genug Einsatzkräfte sind es immer noch nicht. An der unteren Grenze bewegen sich Neukirchen obwohl den zum Jahresbeginn neun Kräften achte weitere zur Hilfe gekommen sind. Gerade im Zentralort Malente fehlt es an Neuzugängen. Penter: „Mit doppelter Gruppenstärke wäre eine Wehr gut aufgestellt.“ Jetzt müsse noch an einem besseren Übergang von der Jugendwehr in die Freiwillige Feuerwehr gearbeitet werden.

Niko Doll und Andree Bendrich von der Gemeindewehrführung nahmen die Ausbildung der Nachwuchskräfte mit vielen Ausbildern in die Hände. Unter anderem fuhren sie mit den angehenden Feuerwehrleuten zu einem fiktiven Fahrzeugbrand in einem Carport nach Benz um Selbstverständlichkeiten aber auch Handlungssicherheiten zu erlernen. „Die ersten zehn Minuten vor Ort sind die Wichtigsten des Einsatzes“, weiß Bernd Penter. Die neuen Mitglieder lernten dabei aber auch die Ausrüstung und erste Handgriffe kennen.

 

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