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Es muss gespart werden: : Gemeindevertretung setzt Zeichen und halbiert ihre Aufwandsentschädigungen

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach den vielen Kürzungen, im Jugend- und Seniorenbereich und auch der Anhebung der Kindergartenbeiträge, soll der Bevölkerung gegenüber ein Zeichen gesetzt werden.

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erstellt am 18.Dez.2013 | 17:50 Uhr

Mit Blumen und Präsenten verabschiedeten die Bösdorfer Gemeindevertreter auf ihrer letzten Sitzung unter der Verwaltung des Amtes Großer Plöner See ihre langjährige Protokollführerin Kirsten Splettstößer. „Sie waren eine angenehme und freundliche Mitarbeiterin. Ich habe gern mit Ihnen gearbeitet“, dankte Bürgermeister Joachim Schmidt für die insgesamt sechsjährige Zusammenarbeit. Ab 1. Januar 2014 wird die Gemeinde Bösdorf von der Stadt Plön verwaltet (der OHA berichtete).

Trotz einer langen Tagesordnung arbeitete das Gremium in bekannter Manier die einzelnen Punkte zügig ab. Auf Vorschlag von Dieter Westphal (CDU) stimmten die Gemeindevertreter mehrheitlich für eine Halbierung ihrer Aufwandsentschädigung von 240 auf 120 Euro im Jahr. Nach den vielen Kürzungen, beispielsweise im Jugend- und Seniorenbereich und auch der Anhebung der Kindergartenbeiträge, solle der Bevölkerung gegenüber ein Zeichen gesetzt werden, sagte Dieter Westphal. Das Sitzungsgeld für Mandatsträger wird von 19 auf 20 Euro erhöht. Damit spart die Gemeinde jährlich rund 1300 Euro. Die zugleich abgestimmte Zweckgebundenheit, die Gelder dem Jugend- und Seniorenbereich zugute kommen zu lassen, muss noch im ersten Nachtragshaushalt eingebracht werden. Die CDU-Fraktion war geschlossen dafür, eine Stimme der freien Wähler und drei SPD dagegen.

Um eine hohe Gebührenausgleichsrücklage von rund 10 000 Euro zu senken, befürworteten die Gemeindevertreter ab Januar 2014 den Wasserpreis um zehn Cent pro Kubikmeter zu senken. Steigerungen gibt es dafür bei der Grundgebühr, die von 3,07 auf 4 Euro pro Monat erhöht wird. Und auch die Kubikmeter-Preise für das Abwasser werden 3,90 auf 4,20 Euro erhöht. Als Hintergrund nannte Bürgermeister Joachim Schmidt (CDU) ein Haushaltsminus von rund 7000 Euro im Abwasserbereich, der laut Gemeindeprüfungsamt kostendeckend zu verwalten sei. „Die jährliche Mehrbelastung wird bei etwa elf Euro pro Jahr und Haushalt liegen“, sagte Schmidt dem OHA.

Dann wurde der Weg für die Ansiedlung des Plöner Teak-Teams in der ehemaligen Austellungshalle der Firma Großmann in Plön-Stadtheide gebilligt.


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