Gemeindevertretung Bösdorf beendete ihre Legislaturperiode

Die Planzeichnung für den Campingplatz Augstfelde wird nach erfolgten Änderungen erneut ausgelegt.
Die Planzeichnung für den Campingplatz Augstfelde wird nach erfolgten Änderungen erneut ausgelegt.

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29. Mai 2018, 14:12 Uhr

Die Bösdorfer Gemeindevertretung hat gestern Abend die letzte Sitzung ihrer Legislaturperiode abgehalten. Damit geht auch für Bösdorfs Bürgermeister Joachim Schmidt eine fast 25 Jahre währende Amtszeit zu Ende.

In gewohnt straff geführter Sitzung ritt der Bürgermeister mit schneller Zunge durch die 24 Tagesordnungspunkte – darunter vier in nicht öffentlicher Sitzung. Breiten Raum nahm dabei der offensichtlich nicht ganz einfache B-Plan 5 „Campingplatz Augstfelde mit dazugehöriger Hofstelle“ ein. Es ging um einen erneuten Entwurfs- und Auslegungsbeschluss, weil Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange eine neue Planzeichnung erforderten. Im nicht-öffentlichen Teil befassen sich die Gemeindevertreter dann bereits mit dem städtebaulichen Vertrag über naturschutzrechtliche Angelegenheiten.

Der Kindergarten bekommt eine neuen „Bambini-Toilette, einen tiefer gesetzten Waschtisch und der Fußbodenbelag wird ausgebessert. Zwei neue Außentüren werden ausgeschrieben. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde künftig mit 1,50 Euro statt bisher 1,30 Euro pro Kind und Betreuungsstunde in der Tagespflege. Derzeit gelte die Erhöhung für lediglich ein Kind, das nur noch bis Juli in der Tagespflege sei. Die Erhöhung wurde nötig, weil der Kreis Plön zum 1. Januar 2018 seinen Anteil an den Betreuungskosten in der Tagespflege ebenfalls erhöhte.

Nach vielen Wirrungen und Irrungen in der nachträglichen Berechnung der Wassergebühren ist am Ende eine Überdeckung von knapp 1700 Euro errechnet worden. Dennoch soll aufgrund steigender Kosten für die Unterhaltung des Wasserversorgungsnetzes eine neue Vorkalkulation für die Jahre 2019 bis 2021 vorgenommen werden. So könnte es im zweiten Halbjahr 2018 zu einer möglichen Anpassung der Gebühren kommen. Das ist aber schon Sache der neuen Gemeindevertretung.

Zum Abschluss der Legislatur gehört auch die Prüfung der Jahresrechnung. Damit kann die neue Gemeindevertretung auf eine Rücklage von knapp 280 000 Euro zurückgreifen. Ihren Schuldenstand verringerte die Gemeindevertretung im vergangenen Jahr um knapp 70 000 auf 838 750 Euro. „Wir hatten mit einer Entnahme aus der Rücklage gerechnet“, sagte Engelbert Unterhalt (SPD). Es sei eben gut gewirtschaftet worden.

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