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Gemeindevertretung beschließt Zuschuss für Sportlerheim in Griebel

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach langen und intensiven Vorberatungen in den Ausschüssen beschlossen Kasseedorfs Gemeindevertreter in nicht öffentlicher Sitzung am Donnerstag einstimmig, dem Griebeler Sportverein eine Finanzierungszusage in Höhe von 14  000 Euro zu geben. Mit dem Geld soll das Sportlerheim in Vinzier an das öffentiche Wassernetz angeschlossen und die Heizungsanlage erneuert werden.

Neben dieser konkreten Zusage wurde beschlossen, bis zum Jahresende eine Richtline zur Sportförderung zu erarbeiten. Sie soll die Bedingungen für zukünftige Anträge für alle Vereine transparent machen.

Wie alle drei Fraktionen gestern übereinstimmend angaben, war die intensive Jugendarbeit des Griebeler SV ausschlaggebend für die Entscheidung zur Bezuschussung und soll auch Kern der Richtlinie werden. Falk Herzog (WUB): „Angebote für die Jugend sind existenziell für die Zukunft der Gemeinde und somit förderungswürdig.“ Herzog betonte im Gespräch mit dem OHA auch die Bemühungen aller Fraktionen, die Entscheidung einstimmig herbeizuführen.

Die Entscheidung der Gemeinde wurde nach Darstellung von Bürgermeisterin Regina Voß (SPD) bereits beim Kreissportverband händeringend erwartet. Dort ist der Griebeler SV wegen Zuschüssen aus Kreis und Land vorstellig geworden, er erfüllt damit einen Teil der von ihm erwarteten Hausaufgaben. Neben dem Wasseranschluss, für den eine öffentliche Förderung von zehn Prozent zu erwarten ist, wird nun auch die Heizungsanlage erneuert. Dabei sei mit einer Förderquote von 40 Prozent zu rechnen.

Diese durch den Verein zu beantragenden Zuschüsse finanziert die Gemeinde mit den bewilligten 14  000 Euro vor. Darüber hinaus stehen die Sportler mit der Zusage, ihren Eigenanteil auch in Form einer „Muskelhypothek“ zu erbringen, im Wort. In Sachen Wasseranschluss will sich Voß noch einmal in einem persönlichen Gespräch mit dem Zweckverband um einen Rabatt für diesen besonderen Einzelfall bemühen, wie sie im Gespräch mit dem OHA erklärte.

Die Aufnahme der Heizungsanlage in den Förderantrag war das Ergebnis des Fragenkataloges, den der Griebeler SV den Gemeindevertretern beantwortet hatte. Diese hatten neben der finanziellen Lage auch gezielt weitere „offene Baustellen“ in den zahlreichen Liegenschaften des Vereins abgefragt.

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erstellt am 24.Apr.2015 | 16:51 Uhr

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