Kreis Plön : Gemeinden investieren in ihre Straßen

Begutachten die Unterhaltungsarbeiten: (von links) Lutz Schlünsen, Jörg Prüß, Bürgermeister der Gemeinde Lebrade, Moritz Stamer, Geschäftsführer AMW Eutin, Heinrich Broja, Verbandsingenieur und Caroline Padge von der AMW-Bauleitung.
Begutachten die Unterhaltungsarbeiten: (von links) Lutz Schlünsen, Jörg Prüß, Bürgermeister der Gemeinde Lebrade, Moritz Stamer, Geschäftsführer AMW Eutin, Heinrich Broja, Verbandsingenieur und Caroline Padge von der AMW-Bauleitung.

Der Schwarzdeckenunterhaltungsverband im Kreis Plön setzt 2018 auf ein Sanierungsprogramm in Höhe von 850 000 Euro.

shz.de von
24. Juli 2018, 12:51 Uhr

In diesem Jahr werden in den Gemeinden Grebin, Rantzau, Rathjensdorf, Ascheberg, Kalübbe, Nehmten und Lebrade rund zwölf Kilometer Gemeindestraßen eine neue Asphaltdecke erhalten. Das teilte der neue Vorsitzende der Verbandsversammlung, der Bürgermeister der Gemeinde Stoltenberg, Lutz Schlünsen, mit. Er übernahm das Amt von Wolf-Dietrich Rath, der nicht wieder kandidierte. Neuer Stellvertreter wurde Manfred Krumbeck, Bürgermeister von Behrensdorf.

Nur in den Ferienzeiten sei es dem Verband möglich, die Gemeindestraßen zu erneuern, da der Schulbus Priorität besitzt und Umleitungsstrecken nicht vorhanden seien, sagte Schlünsen bei einem Ortstermin in Lebrade. Gegenwärtig wird in Kossau eine Nebenstraße saniert, danach stehen Sanierungen in Ascheberg an, genauer gesagt Straßenabschnitte der Straßen Trendrade, Langenrade und Lindauredder.

Den Unterhaltungsverband für die Schwarzdecken im Kreis Plön gibt es seit 1960, als sich 47 Gemeinden zusammenschlossen, um mit finanzieller Unterstützung und auch Mitgliedschaft des Kreises Plön die laufenden Unterhaltungsarbeiten und die notwendigen Reparaturen der asphaltierten Gemeindestraßen sicherzustellen.

Heute gehören dem Verband 69 Gemeinden mit zusammen 537 Kilometern Straßen an. Während die allgemeinen Wartungsarbeiten und kleinere Reparaturen von eigenem Personal ausgeführt werden, werden beispielsweise Großaufträge für eine neue Deckschicht ausgeschrieben. Dadurch erziele man viel bessere Preise als eine einzelne Gemeinde es schaffen könne, erklärte Schlünsen.

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