zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 06:10 Uhr

Gemeinden fühlen sich gut verwaltet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Plön, Bösdorf und Ascheberg ziehen ein erstes Fazit

von
erstellt am 01.Aug.2014 | 15:45 Uhr

Ein insgesamt positives Fazit zogen Vertreter der Stadt Plön und der Gemeinden Bösdorf und Ascheberg für das erste halbe Jahr, in dem das Rathaus der Stadt die Verwaltung für die beiden Gemeinden übernommen hat. Vor einigen Tagen wurden, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der drei Kommunen heißt, Verwaltungsbeiräte konstituiert. Für die Verwaltungsgemeinschaft Plön-Ascheberg wurde Thorsten Pfau zum Vorsitzenden gewählt, für Plön-Bösdorf Oliver Hagen. Nach zweieinhalb Jahren soll der Vorsitz aus den jeweiligen Gemeinden gestellt werden.

Die Integration der vom Amt Großer Plöner See übernommenen Mitarbeiter in die Mannschaft des Plöner Rathauses sei „sehr gut gelungen“, hieß es, ebenso habe die Übernahme des Datenbestandes ohne große Probleme funktioniert. Die Aufnahme der Arbeiten sei nahezu reibungslos vonstatten gegangen, wenn sich auch die Verwaltungskräfte an die „teilweise unterschiedlichen Strukturen der Landgemeinden Ascheberg und Bösdorf gewöhnen mussten“. Als sehr hilfreich habe sich die Einrichtung des „Teams 23“ als Koordinierungs- und Ansprechstelle für die Bürgermeister der Gemeinden, aber auch für die Fachbereiche der Verwaltung erwiesen.

Sowohl Bürgermeister Thomas Menzel (Ascheberg) als auch Bürgermeister Joachim Schmidt (Bösdorf) lobten die Arbeit der Verwaltung und das gute Betriebsklima im Rathaus. Von dem Gerücht, die Gemeinde Ascheberg sei mit der Stadtverwaltung unzufrieden und überlege eine Rückkehr zum Amt, distanzierten sich die Vertreter der Gemeinde ausdrücklich.

Kritisch analysiert wurde, dass die Übernahme der neuen Aufgaben an einigen Stellen zu leichten „Schieflagen“ in der Arbeitsbelastung geführt habe. Die Verwaltungsleitung sei im ständigen Austausch mit den Fachbereichen bemüht, Lösungen für eine optimale Aufgabenerledigung zu erreichen. Das Fazit der Mitteilung: „Alle drei Partner ziehen ein positives Zwischenfazit und sind sich einig: Die Verwaltungsgemeinschaft ist ein ,Erfolgsmodell‘ und kann weiter ausgebaut werden.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen