Gemeindehaus in Kleinmeinsdorf steht auf dem Prüfstand

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28. Juni 2018, 22:20 Uhr

Das Gemeindehaus in Kleinmeinsdorf ist bös in die Jahre gekommen. Das Dach und die Fenser sind marode, eine neue Heizung ist fällig. Die neue Gemeindevertretung möchte bis zum Jahresende Zahlen auf dem Tisch haben, um festzustellen, was mit dem Haus passieren soll.

Schon lange wird teilweise kontrovers über die Zukunft des Gebäudes diskutiert. Soll das Gemeindebüro im neueren Teil des Hauses behalten und die Wohnungen im älteren Teil verkauft werden? Dazu bedarf es Maßnahmen des Brandschutzes, die die Gemeinde rund 50 000 Euro kosten. Die Alternativen umschrieb Bürgermeister Engelbert Unterhalt: Ein Teil oder das ganze Hauses könnte verkauft werden oder es bleibt komplett im Besitz der Gemeinde.

Klaus Tschirschwitz erinnerte daran, dass das Schulmuseum mit öffentlichen Geldern gefördert worden sei, die einen Verkauf des Komplexes noch ein paar Jahre blockierten. Dazu Unterhalt entkräftete: „Die Bindung an die EU-Mittel läuft im Mai 2019 aus.“

Tschirschwitz entwickelte Sympathie für ein zentrales Bürgerhaus in der Gemeinde Bösdorf. Der Standort sei offen. Der kleine Raum für Veranstaltungen werde gut genutzt. Dazu Unterhalt: „Wir hatten alle Nutzer zusammengerufen und für jede Art der Nutzung des Raumes Alternativen in der Gemeinde gefunden.“ Er hätte auch gern ein Gemeindehaus. Doch dafür eigne sich das derzeitige Gemeindebüro mit seinen Wohnungen nicht.

Dr. Horst Kasselmann (SPD) erbat einen Kostenvergleich als Grundlage für weitere Beschlüssen. Klaus Tschirschwitz (BfB) wusste, dass die Fenster und die Heizung erneuert werden müssen. Die obere Wohnung müsse gedämmt werden: „Da müssen wir richtig Geld reinstecken.“ Die von einem Makler geschätzten Zahlen seien jetzt zwei Jahre alt und durch die Entwicklung überholt. Hans-Hinrich Westphal (CDU) votierte über eine Überweisung des Themas in den Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde.

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