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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 14:49 Uhr

Gemeinde hofft auf Fördergelder

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Aktiv-Region könnte 2015 bis zu 20 000 Euro für Entwicklungskonzept geben

Seit Jahren schon wünscht sich Bürgermeister Michael Koch ein Integriertes Entwicklungskonzept für seine Gemeinde. Zwar sind dafür 70 000 Euro im laufenden Haushalt eingestellt, doch dazu, ein Büro zu beauftragen, haben sich die Gemeindevertreter noch nicht durchringen können. Nun schien es fast so, als wolle der Planungsausschuss das Vorhaben anschieben. Doch der Ausschuss entschied sich abermals abzuwarten.

Für das Zögern, das ebenso das geplante Sportstättenentwicklungskonzept für 20 000 Euro betrifft, gibt es allerdings einen guten Grund. Erst im nächsten Jahr läuft die neue Förderperiode der Aktiv-Regionen an. Dann könnte Malente etwa für das Integrierte Entwicklungskonzept 20 000 Euro einwerben, erklärte Günter Möller, Regionalmanager der Aktiv-Region Schwentine Holsteinische Schweiz im Ausschuss. Doch bevor der Antrag nicht bewilligt sei, dürfe die Gemeinde keinen Auftrag erteilen, mahnte Möller.

Nun wollen die Fraktionen sich schon einmal Gedanken darüber machen, welche Themen sie beackert sehen wollen und entsprechende Vorschläge bis Ende das Jahres bei der Verwaltung einreichen. Bürgermeister Koch hatte bereits einige Themenkomplexe vorgeschlagen: Er will wissen, wie viele und welche Baugrundstücke Malente künftig braucht, wie viele Kindergärten, Schulen und Seniorenheime nötig sind, wie der innerörtliche Bereich gestärkt werden kann, welche Freizeitangebote sinnvoll sind, wie die Wirtschaftsförderung optimiert werden kann und wie sich Malente besser vermarkten kann. Auch ein Verkehrskonzept steht auf Kochs Wunschliste.

Angesichts der Themenfülle forderte FDP-Fraktionschef Wilfred Knop eine Konzentration auf das Wesentliche. Bei der Bearbeitung der Themen sollten die Bürger einbezogen werden, forderte Gudrun Förster (CDU): „Wir sollten ein Büro beauftragen, das die Bevölkerung mitnimmt.“ Dafür seien etwa Workshops geeignet.

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erstellt am 21.Nov.2014 | 19:29 Uhr

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