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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 23:08 Uhr

Gelungener Einstand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey: Jakub Schejbal erweist sich trotz der 2:5-Niederlage gegen Herne als wichtige Verstärkung

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2016 | 23:16 Uhr

Der EHC Timmendorfer Strand unterlag in der Eishockey-Oberliga erwartungsgemäß gegen den Spitzenreiter Herner EV, ging aber dennoch erhobenen Hauptes vom Eis. Beim 2:5(0:4, 1:0, 1:1) zeigten die „Beach Boys“ nach einer fünfminütigen Auszeit zu Beginn eine ansprechende Leistung. Allerdings fehlte wieder einmal ein „Vollstrecker“.

In den ersten fünf Minuten schienen die Timmendorfer noch in der Kabine zu sein. Die Gastgeber agierten wie das Kaninchen vor der Schlange und ließen die Gäste nach Belieben kombinieren. Ganze 290 Sekunden brauchte Herne, um auf 3:0 davonzuziehen. EHCT-Trainer Dave Rich reagierte, nahm eine Auszeit und wechselte Goalie Leon Hungerecker für Jordi Buchholz ein, der wutschnaubend aus seinem Kasten eilte. Die Maßnahme wirkte Wunder. Von einer Sekunde auf die andere spielten die Beach Boys mit und entwickelten viel Druck. Im Abschluss war der Spitzenreiter jedoch cleverer und erhöhte kurz vor der ersten Pause auf 4:0.

Im zweiten Drittel stürmten die Timmendorfer was das Zeug hielt und schnürten die Gäste phasenweise ein. Satte 14:6 Schüsse gaben die Gastgeber ab, doch Hernes Goalie Michel Weidekampf entschärfte reihenweise beste Torchancen. Erst in der 34. Minute war er machtlos, als Maximilian Spöttel zum 1:4 traf. Zu Beginn des letzten Drittels hatten die Beach Boys die Gelegenheit, die Partie zu drehen. Nach einer Spieldauerstrafe wegen Stockschlages gegen den Herner Thomas Dreischer spielten die Gastgeber fast fünf Minuten in Überzahl, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Die Gäste erhöhten in der 53. Minute bei eigener Überzahl auf 5:1. Der EHC Timmendorf kämpfte dennoch weiter und belohnte sich in der 57. Minute mit dem 2:5 durch den starken Denis Akimoto. Zu mehr reichte es allerdings nicht.

Einen guten Einstand gab Neuzugang Jakub Schejbal. Der tschechische Verteidiger präsentierte sich in der Defensive stark und war bei seinen Vorstößen torgefährlich. Er verdiente sich neben Akimoto und Hungerecker die besten Noten.

„In den ersten fünf Minuten hatten wir viel zu viel Respekt und ganz schwach gespielt. Aber wie die Mannschaft zurückgekommen ist macht Mut. Wir hatten ein Schussverhältnis von 41:24, was gegen eine Topmannschaft beachtlich ist. Allerdings zeigt es auch, dass uns ein eiskalter Goalgetter fehlt“, sagte Dave Rich.

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