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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 02:14 Uhr

Geld für neue Medien im Jugendzentrum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 21.Feb.2017 | 17:53 Uhr

Es war zum zweiten Advent der letzte „Paustians Plön Punsch“ von Bürgermeister Jens Paustian und von Roswitha Erdtmann („Brasserie“). Und er erzielte ein Rekordergebnis. 986 Euro kamen bei der Aktion in drei Stunden zusammen, so viel wie nie zuvor in der neunjährigen PPP-Geschichte.

Verwendet wird das Geld für die Medienausstattung im Jugendzentrum. Jugendpflegerin Elke Springer und ihr Vertreter Jörg Jaudzim zeigten bei der symbolischen Übergabe der Spende, was mit modernen Medien so alles möglich ist. Unter anderem drehen sie mit den Kindern und Jugendlichen Krimis wie Tatort Plön oder Stop Motion Filme aus Legosteinen oder zum Leben erweckten Knetgummimännchen.

Von dem Geld möchten sie eine Videokamera kaufen, ein Stativ, Videoschnitt-Software und ein externes anschließbares Mikro, damit die jungen Schauspieler in ihren eigenen Filmen auch zu hören sind und nicht nur die unterlegte Musik. „Es muss schon eine handfeste Kamera sein, damit die Kinder und Jugendlichen damit losziehen können“, erzählte Springer, dass ein Camcorder rund 500 Euro koste.

Jörg Jaudzim zeigte einen 15 Minuten langen „Tatort Plön“, der bei einer Ferienfreizeit gedreht wurde und einen Stop Motion Streifen mit Figuren aus Legosteinen, den die Kinder ebenfalls selbst produziert hatten. Gleiches sei auch möglich mit zum Leben erweckten Knetgummimännchen. Dank moderner Technik und da fast alle ein Smartphone besäßen könnten sie Zuhause vorzeigen, was sie während der Freizeit geschaffen haben.

Die Stadt sei voll gewesen an jenem Tag, doch manche kamen auch extra an den Punschstand, um eine Spende zu geben, erinnerte sich Paustian. Wie gewohnt hatte Restaurant-Chefin Rosita Erdtmann sämtliche Zutaten für Punsch und Kinderpunsch gespendet. „Einige haben sich von mir verabschiedet und die meisten großzügig aufgerundet, die Leute wussten, dass es für den guten Zweck ist und das Geld 1:1 an das Jugendzentrum und für das Ferienprogramm verwendet wird“, erklärte der scheidende Bürgermeister.

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