Gegen den Atom-Strom

Ein großer Kreis  gegen Atomkraft bildete sich gestern auf dem Marktplatz.  Fotos: Dorthe Arendt
Ein großer Kreis gegen Atomkraft bildete sich gestern auf dem Marktplatz. Fotos: Dorthe Arendt

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22. März 2011, 07:58 Uhr

Eutin | Weit über 100 Menschen demonstrierten gestern ihre Solidarität mit den Menschen in Japan. Wehten in der vergangenen Woche über rund 70 Demonstranten die "Atomkraft nein danke"-Fahnen, schienen gestern etwa doppelt so viele auf dem Eutiner Marktplatz zur Mahnwache versammelt. Auch Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz mischte sich in den Kreis.

Kindische Argumente wie "Japan ist so weit weg" seien unverantwortlich: "Friedlicher Protest, der wächst und nicht aufhört, ist unwiderstehlich", sagte Pastor i. R. Lutz Tamchina.

Erstmals gab es vor der Mahnwache eine Andacht in der St.-Michaelis-Kirche, dort liegt auch eine Kondolenz-Liste aus, die am Ende der Woche nach Berlin geschickt werden soll. "Bitte lasst nicht locker.", forderte Jörn Brunken von "Ausgestrahlt Ostholstein" auf. Auch am kommenden Montag wird es eine Andacht (17.30 Uhr, St. Michaelis) und eine anschließende Mahnwache in Eutin geben.

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