Grebin : Gedränge beim Neujahrsempfang

Großes Interesse herrschte beim Grebiner Neujahrsempfang.
Großes Interesse herrschte beim Grebiner Neujahrsempfang.

Film von 1989 begeisterte rund 100 Gäste. Bürgermeister Jochen Usinger war von der Resonanz begeistert

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25. Januar 2015, 17:11 Uhr

Mit einer so großen Resonanz zum Neujahrsempfang der Gemeinde Grebin hatte Bürgermeister Jochen Usinger nicht gerechnet. Gute 100 Gäste waren gestern der Einladung in den „Grebiner Krug“ gefolgt.

„Ich bin angenehm überrascht und finde es klasse, dass Sie den Weg hierher gefunden haben“, war Usinger begeistert und dankte zugleich der CDU für die Abtretung ihres Neujahrsempfanges an die Gemeinde. Für die Gemeindevertretung stehe 2015 einiges auf dem Programm, avisierte der Bürgermeister. So werde sie sich schon am heutigen Montag mit der weiteren Entwicklung des Mühlenareals beschäftigen. Ob es beim Thema Rosenschule mit Rosenpark einen Durchbruch gebe, bleibe abzuwarten.

Zudem werde es in der Gemeinde „neues Leben“ geben. Aus dem ehemaligen Mutter-Kind-Kurheim werde ein Seniorenheim mit 40 Plätzen und in das ehemalige Hotel Schluensee in Görnitz werde eine lerntherapeutische und sozialpädagogische Jugendhilfeeinrichtung einziehen. Dafür würden Mitarbeiter gesucht, so Usinger.

Für die drei geplanten Projekte wünschte der geschäftsführende Bürgermeister vom Amt Großer Plöner See, Mario Schmidt, der Gemeindevertretung „ein gutes Händchen“. Zugleich lobte er in der Gemeinde das hohe Engagement im Ehrenamt. „Nur als Region können wir stark sein“, betonte Plöns Bürgermeister Jens Paustian und verwies auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz, dem Feuerlöschwesen und den Schulverband.

Als Höhepunkt des Neujahrsempfangs wurde ein Filmvortrag mit dem Titel „Grebin im Wandel der Jahreszeiten – eine Gemeinde zwischen Tradition und Zukunft“ aus den Jahren 1989 bis 1998 von der damaligen Filmfördergesellschaft Grebin. Nach der Auflösung der Kreisbildstelle sei Usinger angesprochen worden, ob die Gemeinde Interesse an dem noch auf VHS-Kassette kopierten Film habe. Für die Digitalisierung sorgte Dieter Kupsch. Die bewegten Bilder vom gesellschaftlichen Leben in den Vereinenweckten Erinnerungen. Um den Einwohnern der Gemeinde den Film zukommen zu lassen, kann dieser für einen Beitrag von fünf Euro erworben werden.  

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