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Gedächtnistafel an Webers Geburtshaus droht der Zerfall

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 09.Feb.2015 | 11:50 Uhr

„Die Initiatoren für den Erhalt des Haus des Gastes werfen der Stadt Eutin vor, das Gebäude nicht ordnungsgemäß unterhalten und es somit abbruchreif gemacht zu haben,“ schreibt Stadtchronist und OHA-
Autor Klaus Petzold. Und weiter: „Das scheint städtische Strategie zu sein, wie ein weiterer Fall belegt.

Am 29. August 1853 hatte die Stadtvertretung beschlossen, die vom Hofbaumeister Limpricht entworfene, von der Eutiner Liedertafel gestiftete und am Geburtshaus von Carl Maria von Weber angebrachte Gedenktafel ,zu Eigenthum und die Sorge für die Erhaltung des Denkmals zu übernehmen, da ein solches Denkmal zugleich einen effectiven Charakter und Bedeutung für die Stadt hat.‘

Heute stellt sich die Gedächtnistafel in einem jämmerlichen Zustand dar, sie schreit nach Farbe, der Rost zerfrisst die Tafel und insbesondere den Rahmen. Mittlerweile ist sie auch eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, denn in absehbarer Zeit wird mindestens der untere Rahmenteil abbrechen und auf den Gehweg fallen. Wenn hier nicht schnellstens Abhilfe geschaffen wird, ist die Stadt Eutin nur noch für die Entsorgung der denkmalgeschützten Gedächtnistafel zuständig.“



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