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Ostholsteiner Anzeiger

23. November 2017 | 04:58 Uhr

Geburtstagsfeier auf der Gartenschau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Naturpark „Holsteinische Schweiz“ feiert 30-jähriges Bestehen / Partner-Parks präsentieren sich vom 3. bis 8. Mai in der Orangerie

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 13:29 Uhr

Keine Torte, aber jede Menge Geburtstagsgäste: Der Naturpark „Holsteinische Schweiz“ hat gestern sein 30-jähriges Bestehen auf der Landesgartenschau (LGS) gefeiert. Und das nicht ohne Grund: „Themen und Ziele sind denen der LGS ähnlich“, sagte Bernd Rubelt (kl. Foto), Geschäftsführer der LGS. Es sei die Orientierung an der Landschaft, am Bestand und vor allem das In-Wert-Setzen, das Naturpark wie Gartenschau auszeichnen, so Rubelt. Und beide Institutionen würden einen „großen Dienst für die Entwicklung der Region leisten“. Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz (kl. Foto) würdigte die Arbeit der 104 Naturparks in Deutschland. „Es ist eine Arbeit, die Menschen und die Natur zusammenbringt“, so Schulz. Deshalb mache es Sinn, das meist ehrenamtliche Engagement der Trägervereine zu unterstützen.

Naturparks sollen Umweltschutz, Tourismus und Bildung verbinden. Der Naturpark „Holsteinsiche Schweiz“ umfasst eine Fläche von 753 Quadratkilometern, im Kerngebiet Seen wie den Großen Plöner See und Flüssen wie Schwentine und Kossau. Dieses Gebiet – ernannt 1986 – steht im Fokus einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Kreise Ostholstein, Plön und Segeberg sowie 30 Gemeinden und drei Städten.

Die Partner-Parks im Norden präsentieren sich anlässlich des Geburtstags und des Jahrestreffens des Verbands Deutscher Naturparke vom 3. bis 8. Mai mit einer Ausstellung in der Orangerie. Geboten werden Informationen zur den Naturräumen und Erholungsangeboten von sechs Naturparks in Schleswig-Holstein – neben dem hiesigen, der „Holsteinischen Schweiz“, sind der Naturpark „Aukrug“, „Hüttener Berge“, Lauenburgische Seen“, „Schlei“ und „Westensee“ dabei.

Diese Ausstellung sei „Keimzelle für weitere gemeinsame Aktivitäten“, sagte Stephanie Ladwig (kl. Foto), Landrätin des Kreises Plön und Vorsitzende des Naturparks „Holsteinische Schweiz“.Denn die Bedeutung der Naturparks wachse stetig – Stichwort Urlaub in der Natur, so Ladwig.

Dr. Michael Arndt, Präsident des Verbands Deutscher Naturparke, mahnte eine stärkere finanzielle Unterstützung an. Mit 120000 Euro Förderung könne man nicht viel erreichen, so Arndt, der mit Blickrichtung auf das Land für jeden Naturpark vier Vollzeitstellen forderte.

Thorsten Elscher (kl. Foto) aus dem Kieler Energiewende-Ministeriumstimmte Arndt zu. „Wir haben noch Einiges zu tun, insbesondere in der Personalkostenförderung“, so Elscher, der gleichzeitig betonte, dass die Naturparks „im Wertekanon eine größere Rolle spielen müssen“. Dennoch seien bisher mit geringen Mitteln „tolle Ergebnisse“ erzielt worden.

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