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Fahrzeugübergabe : Gebraucht, aber gut in Schuss

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Feuerwehr Liensfeld-Kieckbusch hat ihr 34 Jahre altes Auto durch ein 14 Jahre altes Löschfahrzeug aus dem Kreis Pinneberg ersetzt.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Für die Feuerwehr Liensfeld-Kieckbusch war schon am Sonnabend Bescherung. Denn sie erhielt ein neues Löschfahrzeug. Das neunsitzige LF 16 mit einem 1200 Liter fassenden Wassertank ist mit einem Alter von 14 Jahren zwar nicht brandneu. „Es ist aber wie aus dem Ei gepellt“, schwärmte Ortswehrführer Thomas Ehlers. Eine Delegation der Vorbesitzer von der Feuerwehr Borstel-Hohenraden im Kreis Pinneberg war zur feierlichen Fahrzeug-Übergabe im Feuerwehrgerätehaus angereist.

Ehlers erinnerte an die Entwicklung zur Ersatzbeschaffung. Das bisherige Löschfahrzeug hatte mittlerweile 34 Jahre auf dem Buckel. „Wir waren alle geschockt, als der Katastrophenschutz uns erklärte, dass das alte Fahrzeug ersatzlos gestrichen werden sollte“, ließ der amtierende Bürgermeister Manfred Wollschläger die Geschehnisse Revue passieren. Dank der Verbindungen von Ostholsteins Kreisbrandmeister Ralf Thomsen sei der Kontakt zur Feuerwehr Borstel-Hohenraden geknüpft worden.

Bei einer Begutachtung vor fast exakt einem Jahr durch Gemeindewehrführer Andreas Riemke und einer Abordnung der Wehr Liensfeld-Kieckbusch sei schnell klar geworden, dass das jetzt in Dienst gestellte Fahrzeug künftig in Ostholstein seinen „Dienst“ versehen sollte. Die Politik befürwortete den Wunsch, und seit Juli steht der Neuzugang in Liensfeld. Getreu dem Motto „aus zwei mach eins“ wurde das Löschfahrzeug auf die Erfordernisse der Ortswehr umgerüstet.

Rund 200 Stunden Arbeitseinsatz steckten vier Feuerwehrleute unter Leitung von „Kalle“ Mielke in den Umbau. Und gerade das letzte Bohrloch sollte weitere Stunden Arbeit mit sich bringen. Ein dabei getroffenes Kabel setzte die Beleuchtung außer Kraft und wurde fachmännisch wieder instand gesetzt.

Die Kosten für das neue Einsatzfahrzeug betrugen rund 15 500 Euro. Weitere 1700 Euro steuerte die Wehr aus ihrer Kameradschaftskasse bei. „Das ist ein Zehntel dessen, was so ein Fahrzeug neu kostet. Deshalb ist jeder Euro hier gut angelegt“, betonte Andreas Riemke.

 

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