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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 20:35 Uhr

Geballte Information über Stadtsanierung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Veranstaltung findet morgen wegen großen Interesses in Schlossterrassen statt

von
erstellt am 21.Dez.2016 | 15:49 Uhr

Kein Thema beherrscht die öffentliche Diskussion in Eutin so sehr wie der Fortgang der Stadtsanierung durch den Umbau der Peterstraße. Dem großen Interesse trägt das Rathaus Rechnung: Eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten findet morgen (26. Januar) um 18.30 Uhr im Saal der Schlossterrassen statt. Im Rathaus war die Überzeugung gereift, dass der zunächst vorgesehen Sitzungssaal im Bauamt nicht genug Platz bieten würde.

Die beteiligten Planungsbüros und die Verwaltung wollen morgen die Pläne für die Peterstraße detailliert erläutern, Fragen beantworten und Anregungen entgegen nehmen. Außerdem wird die Verfahrensweise zur Berechnung der Ausgleichsbeträge, die nach Abschluss der Sanierungsarbeiten 2028 fällig werden, erklärt. Die Höhe der Ausgleichsbeträge für Betroffene könne allerdings noch nicht benannt werden.

„Wir möchten an diesem Abend umfassend informieren und aufklären“, kündigte Bürgermeister Carsten Behnk an. Der Ausbau der Peterstraße sei ein weiteres wichtiges Element auf dem Weg, die Stadt moderner, attraktiver und lebenswerter zu machen. Die Sorgen und Nöte vieler Geschäftsleute verstehe er. „Wir werden die Maßnahmen durch ein gemeinsames Baustellenmarketing begleiten und werden sie so verträglich wie möglich gestalten,“ versprach er.

Mit Alexander Scholz, Markus Gutzeit und Thorben Junge, den Vertretern der Bürgerinitiative, die mit einem Bürgerbegehren die Arbeiten in der Peterstraße stoppen wollen, fand gestern im Rathaus ein Gespräch statt, an dem neben Behnk und Mitarbeitern der Verwaltung auch Vertreter der Stadtwerke Eutin teilnahmen. „Das Gespräch war gut, das haben am Ende alle bestätigt“, sagte Behnk dem OHA. Allerdings endete es für ihn nicht mit Signal, dass auf ein Bürgerbegehren verzichtet wird. Gutzeit, Scholz und Junge hätten anschließend auch noch mit der Kommunalaufsicht gesprochen. Alle drei waren bis gestern für den OHA nicht zu erreichen.

Behnk setzt darauf, dass ein Bürgerbegehren angesichts des Stadiums der Stadtsanierung nicht mehr zulässig ist. „Der Zug hat den Bahnhof längst verlassen. Jetzt können auch die Gremien der Stadtvertretung noch Weichen stellen, aber den Zug nicht mehr in den Bahnhof zurück holen.“

Im Übrigen seien die Beschlüsse von den demokratisch legitimierten Stadtvertretern längst getroffen worden. Dabei habe das Gemeinwohl der Stadt im Mittelpunkt gestanden.

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