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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 10:23 Uhr

GdP will Videowagen retten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 13.Apr.2017 | 11:45 Uhr

Pläne des Landespolizeiamtes, die Videowagen zu zentralisieren, sorgen bei der Polizei in Ostholstein und Lübeck für Unmut: Abgezogen würden dann auch die beiden Fahrzeuge des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz. „Damit wird die Verkehrsüberwachung gerade der besonders gefährlichen Aggressionsdelikte mit zumeist schwerwiegenden Folgen in Ostholstein und Lübeck erheblich eingeschränkt. Dies wird zu Lasten der Verkehrssicherheit gehen“, kritisiert Thomas Gründemann, Landesvorstandsmitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Zu den Aggressionsdelikten und damit Hauptunfallursachen auf der Autobahn zählten zu schnelles Fahren, mangelnder Sicherheitsabstand und fehlerhafte Überholmanöver. Mit den beiden Videowagen aus Scharbeutz seien insgesamt 866 Verstöße festgestellt worden. Zu den überwachten Bereichen gehörten Teile der A  1 und A  20, die komplette A  226 sowie die Bundesstraßen 75 und 207.

„Für das Vorhaben des Landespolizeiamtes haben wir deshalb kein Verständnis. Eine solche Entscheidung am grünen Tisch werden wir deshalb nicht ohne Widerstand hinnehmen“, kündigte Gründemann an.



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