GdP-Spitze komplettiert

Regionale Vertreter in Gewerkschafts-Vorstand

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12. November 2013, 00:33 Uhr

Mit weiteren Vorstandswahlen und der Behandlung von Anträgen ging der 30. Delegiertentag der Gewerkschaft der Polizei Schleswig-Holstein vergangene Woche in Weissenhäuser Strand zu
Ende. Neben dem neuen Landesvorsitzenden Manfred Börner und seinen beiden Stellvertretern Andreas Kropius und Torsten Jäger (wir berichteten) gehören auch zwei Polizeibeamte aus der Region dem Geschäftsführenden Landesvorstand der GdP: Thomas Gründemann (Eutin) und Thomas Mertin (Groß Meinsdorf) wurden in das achtköpfige Vorstandsteam gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch Uwe Weßler (Schwentinental), Imke Kalus (Segeberg) und Frank Poster (Westerrönfeld).

Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) hatte in einem Grußwort festgestellt, dass die Verfassung für ein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sehe. Zu diesen Freiheitsrechten gehöre aber ein staatlicher Ordnungsrahmen, und es sei „unverrückbare Kernaufgabe des Staates, die Freiheit aller Bürgerinnen und Bürger und gerade auch die Freiheit der Schwächeren zu schützen.“

Das bedeute aber nicht, dass ungelöste gesellschaftliche Probleme auf dem Rücken der Polizei ausgetragen werden dürften. „Unterschiedliche politische Standpunkte zu kontroversen Themen dürfen eben nicht dazu führen, dass die Polizei, die auf der Grundlage von Recht und Gesetz handelt, zwischen den Polen aufgerieben oder sogar moralisch bloßgestellt wird.“

Mit Blick auf den gesamtgesellschaftlichen Auftrag der Polizei unterstrich Schlie zudem, dass alle Bürger, egal ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnten, den gleichen Anspruch auf die Sicherheitsgarantie durch den Staat hätten. Das bedeute gleiche Sicherheitsstandards in den Regionen.

„Für die Menschen in Schleswig-Holstein muss die Polizei sicht- und spürbar bleiben, und zwar nicht nur wenn wir ,110’ anrufen“, sagte der Landtagspräsident weiter. Darüber hinaus müssten Politik und Bürger mit noch größerer Besorgnis
die verstärkten Verwahrlosungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum zur Kenntnis nehmen. Diese forderten eine starke Präsenz der Polizei. Damit seien Veränderungen in der Dienststellenlandschaft aber nicht ausgeschlossen.

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