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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 19:49 Uhr

GdP: Belastungen für die Polizei nehmen zu

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 30.Dez.2016 | 10:57 Uhr

Mit Sorge blickt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf die Herausforderungen für die Landespolizei im kommenden Jahr. „Die Belastungen für die Polizei werden absehbar merklich zunehmen“, ist Thomas Gründemann (Foto) aus Eutin, Mitglied des Landesvorstandes, sicher. Vor allem ein G-20-Gipfel in Hamburg werde die komplette Landespolizei beanspruchen. Von größeren Auseinandersetzungen mit militanten Gipfelgegnern sei auszugehen.

Aber auch auf Gefahren durch terroristischen Extremismus mit lebensbedrohlichen Einsatzlagen bereite sich die Landespolizei intensiv vor. Was bislang nur ein Thema für Spezialeinheiten gewesen sei, forderten nun auch Bereitschaftspolizei sowie Polizeieinheiten in der Fläche. Unabhängig davon seien die Anforderungen, Belastungen und Gefahren für Leib und Leben der Ordnungshüter im täglichen Streifen- und Einsatzdienst merklich gestiegen.

Eine personelle Stärkung der Polizei sei zwar eingeleitet, werde aber erst in ein paar Jahren wirksam: „Bis dahin werden die immensen Aufgaben und Belastungen der Polizei vor allem vom aktuellen Personalkörper zu stemmen sein.“

Die Masse der Polizeibeschäftigten arbeite bereits am Limit. Ihre tägliche Motivation schöpften sie aus dem großen Rückhalt in der Bevölkerung. Aber sie brauchten mehr denn je die Rückenstärkung durch die Politik.

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