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Gaschkes Gatte erwirkt einstweilige Verfügung

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Streit um Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke schlägt immer höhere Wellen: Gaschkes Ehemann Hans-Peter Bartels hat vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Innenminister Andreas Breitner (alle SPD) erwirkt. Breitner darf nicht mehr behaupten, Bartels habe ihm gedroht. Angesichts der am Montag erzielten SPD-internen Einigung in dem Fall „gehe er davon aus, dass Andreas Breitner die Sache in diesem Sinne zum Abschluss bringt“, sagte Bartels gestern.

Breitner hatte Gaschke und Bartels versuchte Nötigung vorgeworfen und den Generalstaatsanwalt eingeschaltet. Bartels hat nach Breitners Darstellung in einem Gespräch von ihm gefordert, Ministerpräsident Torsten Albig müsse sich im Streit um einen Steuerdeal Gaschkes mit einem Augenarzt schützend vor die Oberbürgermeisterin stellen und mit der Veröffentlichung einer SMS von Albig an Gaschke gedroht. Der Generalstaatsanwalt in Schleswig hat die Sache zum Bundesgerichtshof nach Karlsruhe weitergegeben, wo der Fall nun geprüft wird.

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erstellt am 09.Okt.2013 | 00:34 Uhr

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