zur Navigation springen

Landesgartenschau : Gartenschau soll 600 000 Gäste locken

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Prognose zu Besucherzahlen für Landesgartenschau 2016 in Eutin vorgestellt

von
erstellt am 26.Dez.2013 | 07:00 Uhr

Es ist zwar nur eine Prognose, doch sie beruht auf der Auswertung von 43 Landesgartenschauen seit dem Jahr 2000. Und sie besagt, dass Eutin zur Gartenschau 2016 mit 600 000 Besuchern rechnen darf. Die Verantwortlichen im Rathaus werten dies als willkommenen Weihnachtsgruß: Sie sehen ihre eigenen Kalkulationen, die von 550 000 Besuchern ausgehen, vollauf begründet.

„An der Prognose der Kölner ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH ist nichts schöngerechnet. Die profunde ermittelte Zahl von 600000 Besuchern sollte uns jetzt Sicherheit geben angesichts der vielen Diskussionen ums Risiko der Landesgartenschau in Eutin“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz mit Blick auf bangende Stadtvertreter.

Die Gutachter hatten speziell die Erfahrungen der Landesgartenschauen in Norderstedt (580 000 Besucher) und Schleswig (707 000 Besucher) gewichtet, für ihre Prognose ebenso aber Eutins Stärken als regional bekanntes Ausflugsziel, das aus den Urlaubsorten an der Ostsee und den regionalen Ballungsräumen schnell erreichbar ist. Zwei Drittel der Besucher werden nach der Prognose per PKW anreisen, fast ein Viertel wählen öffentliche Bus- und Bahnverbindungen, zehn Prozent kommen im Reisebus. Durchschnittlich wird mit 3500 Besuchern täglich gerechnet, an Spitzentagen mit der doppelten Zahl.

Bis zu 90 Minuten Anfahrt nähmen typische Gartenschau-Besucher in Kauf, verwies Martin Klehs, im Rathaus für Wirtschaftsförderung zuständig, auf ein Ergebnis des Gutachtens. Dabei sei Hamburg als Publikumsmarkt bewusst ausgeklammert worden, da die Hansestädter als Gartenschau-Muffel bekannt seien.

Bürgermeister Schulz betonte, dass der Aufsichtsrat der Landesgartenschau Eutin GmbH die neuen Zahlen sehr intensiv diskutiert habe. Dabei habe Einigkeit darüber bestanden, dass auf der Basis für die Gästezahlen „noch Luft nach oben“ sei. So sehe man außer in Hamburg auch in Dänemark noch Potenziale. Andererseits bleibe man in den wirtschaftlichen Kalkulationen betont konservativ. Bernd Rubelt und Andreas Lietzke, die Geschäftsführer der GmbH, bekräftigen ihren Anspruch, mit guter Preisgestaltung die Gartenschau zum Erfolg zu führen.






zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen