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Ostholsteiner Anzeiger

20. September 2017 | 23:57 Uhr

Gartenschau-Pläne zeigen Kontur

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Themengärten festgelegt / Gastronomie an der Opernscheune und am Haus des Gastes / Festspiele bereiten Besucherprogramm vor

von
erstellt am 11.Apr.2014 | 13:31 Uhr

Von Woche zu Woche werden die Planungen für die Landesgartenschau 2016 in Eutin konkreter. Auf dem 16,5 Hektar großen Gelände entlang der Stadtbucht sollen allein 7000 Quadratmeter mit verschiedenen Themengärten belegt werden. Diese und weitere inhaltliche Festlegungen der Planer hat der Aufsichtsrat der Landesgartenschau GmbH (LGS) am Donnerstag gebilligt.

Vor der Presse stellte LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt gestern das Grobkonzept für die Ausstellungsflächen vor. Demnach wird zwischen den beiden Haupteingängen, der eine am Ostende der Oldenburger Landstraße, der andere am Schloss, eine Kette verschiedenartiger Gartenkonzepte gespannt. Sie knüpfen an die historische Ortsentwicklung an, zeigen die landschaftliche Einbettung ebenso wie Eutins herrschaftliche Prägung. Und auch das kulturelle Erbe soll gespiegelt werden, zum Beispiel in Gärten, die sich thematisch an Opern und Literaten orientieren.

„Wir nehmen in der Ausstellung bewusst Bezug auf die Eutiner Gegebenheiten“, sagte Rubelt. Ebenso wichtig sei die Bürgerbeteiligung, die gezielt fortgesetzt werde.

Dazu soll auch eine enge Einbindung lokaler Akteure beitragen. Die Landfrauen und die Imker, die Vereine Wasser Otter Mensch und Erlebnis Natur haben Rubelt zufolge bereits ihre Bereitschaft zum kreativen Mitwirken am Gestalten und Betreuen von Teilen der Ausstellung angemeldet.

Eine feste Größe ist auch der Schlossgarten mit der geplanten Revitalisierung seiner Nutzabteilung (Küchengarten) und dem weitläufigen Park. Frische Akzente in der alten Grünanlage sollen barocke Pflanzbeete auf der Schlosswiese setzen. Das Schloss selbst bleibt für Besucher zugänglich, unabhängig von der Gartenausstellung rundherum.

Auf dem Parkplatz am Schloss ist eine Bühnenfläche für Veranstaltungen vorgesehen. Auch im Seepark sollen Aktionsfelder für Jugendliche und kleinere Veranstaltungsbereiche entstehen, daneben aber auch der Rhododendronbestand herausgeputzt werden. Rubelt zeigte sich überzeugt, dass die Neugestaltung der städtischen Parkanlage eine nachhaltige Bereicherung für Euttin bringen werde.

Die Freilichtbühne im Schlossgarten bleibt weitgehend für die Eutiner Festspiele reserviert, die 2016 ein umfangreiches Programm für die Gartenschau-Besucher vorbereiten. „Dafür gibt es interessante Ideen, wir arbeiten intensiv zusammen“, betonte Rubelt.

Rund um die Opernscheune ist ein Hauptstandort für gastronomische Angebote eingeplant. Ein zweiter Standort ist am Haus des Gastes vorgesehen. Ob das Gebäude 2016 noch stehen wird, soll nach Vorlage eines dazu angeforderten Baugutachtens in Kürze entschieden werden. Aus dem Stadtbild definitiv verschwinden wird der marode Café-Anbau der Schlossterrassen; deren Sanierung könne aber bis zur Landesgartenschau nicht komplett abgeschlossen werden, stellte Rubelt klar.

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