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Landesgartenschau 2106 in Eutin : Gartenhüter: Bewerbungen aus Koblenz, Konstanz und Kaltenkirchen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mehr als 50 Freiwillige nutzen der ersten Informationstag der Kirche, mehr über die Aufgabe des Gartenhüters zu erfahren. Viele gaben ihre Bewerbung ab.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 04:21 Uhr

Das Interesse an dem Garten der Kirche während der Landesgartenschau ist groß – zumindest räumlich gesehen. Menschen aus Koblenz und Konstanz wollen den Garten der Kirche am Großen Eutiner See hüten. Die ersten Bewerbungen für das Ehrenamt sind bei den Kirchlichen Diensten und Werken eingetroffen. Die Kirche informierte gestern im Gemeindehaus St. Michaelis über die Aufgabe eines Gartenhüters.

„Sie werden als Gartenhüter Gastgeber sein. Ihre Aufgabe ist es, freundlich zu sein, die kirchliche Botschaft nahe zu bringen, den Menschen aber nicht überzustülpen“, sagte Propst Peter Barz. Er war für Pastorin Dr. Claudia Süssenbach eingesprungen, die gesundheitlich verhindert war. Barz hofft, dass die Menschen im „Garten am frischen Wasser“ die geschäftige Oberfläche im Gespräch verlassen können. Bestenfalls verweilen sie, kommen zur Ruhe oder ins Gespräch, tanken Kraft und gehen mit Erkenntnisgewinn davon, wie LGS-Pastorin Süssenbach es wünscht.

Herma de Buhr aus Hamburg will den Kirchgarten in Eutin unterstützen. Die frühere Geschäftsführerin der Luthergesellschaft war bereits auf der Internationalen Gartenschau in Hamburg-Wilhelmsburg im Garten der Religionen aktiv und sammelte „tolle Erfahrungen“. Man komme auf einer niederschwelligen Ebene mit den Menschen ins Gespräch. „Man gilt als vertrauenswürdige Person.“

Auf die Gespräche mit anderen Menschen freut sich auch Jürgen Hoffmann aus Niendorf und Mitglied des Kirchengemeinderats. „Der Garten reizt mich aber auch.“ Die Natur- und Landschaftsführerin Monika Weber aus Kaltenkirchen engagierte sich bei der Gartenschau in Norderstedt und fand großen Gefallen daran. „Der ‚Garten am frischen Wasser‘ interessiert mich. Und man kommt hier aufs Gelände der LGS“, begründet sie ihre einstündige Anreise. Ihre Bewerbungsbögen ausgefüllt haben inzwischen auch Irene Matthiessen und Herlich Marie Todsen-Reese. Die Politikerin Todsen-Reese sieht die „wunderbare Möglichkeit“, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung von Glaube, Religion und Kirche für die Gesellschaft zu erörtern. Die selbstständige Führungstrainerin Matthiessen will zehn Stunden in der Woche für LGS und Kirchgarten erübrigen. „Es ist eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe für die Stadt Eutin.“ Es werde sicher ein super Sommer.

Nach erster Einführung gab der Propst den Interessierten die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen, bevor es an erste Themen ging.

Die organisatorischen Fäden laufen bei Gabriela Graf von den Diensten und Werken und rechte Hand von Propst Barz zusammen. Sie ist mit Kollegen Ansprechpartnerin für die Gartenhüter, Tel. 04521-8005-216.

Mit den Bauarbeiten im Kirchgarten ist noch nicht begonnen worden. Es fehlt noch die Zusage des Förderers Aktiv-Region. Sie muss erst schriftlich vorliegen. Mündlich habe er sie allerdings schon, sagte Barz gestern am Rande. Die LGS öffnet am 28. April.

 

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