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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 22:56 Uhr

Gabriel gibt sein Comeback

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Nordost: Trainer streift nach acht Jahren Pause wieder das Trikot des TSV Plön über

Die 70 Zuschauer des Kellerduells in der Fußball-Verbandsliga Nordost zwischen dem TSV Plön und dem Büdelsdorfer TSV bekamen in der zweiten Halbzeit ein Spektakel geboten. Zwei Tage nach der schwachen Leistung gegen Gettorf (der OHA berichtete) rissen die Plöner in einer der dramatischsten Partien, die das Schiffsthalstadion je erlebt haben dürfte, ein bereits verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer. Am Ende stand ein 5:4(2:1)-Sieg, bei dem Trainer Maik Gabriel erstmals nach acht Jahren wieder als Spieler das Plöner Trikot trug.

Bereits in der dritten Minute bot sich Plöns Eyk Leuchtmann die Führungschance. Er scheiterte jedoch am guten Gästekeeper Christian Wulff. Auf der anderen Seite war die Plöner Abwehr nicht im Bilde und Mats Henke traf zum 0:1 (6.). Marc Reese glich bereits in der 18. Minute zum 1:1 aus. Sieben Minuten später wechselte sich Trainer Maik Gabriel selbst ein. Kurz darauf wurde sein Schuss von Mats Henke noch von der Büdelsdorfer Torlinie gekratzt. Nachdem Philipp Grandt und Tobias Wilfert am gut reagienden Wulff gescheitert waren, traf Jan Meyer mit einem Flachschuss zum 2:1-Pausenstand (45.).

Nach dem Wiederbeginn scheiterte erneut Grandt freistehend am Torhüter (51.). Innerhalb von sieben Minuten schienen alle Plöner Siegträume zu zerplatzen. Der eingewechselte Johannes Kaak erzielte zwei Treffer, bevor Mats Henke mit dem 2:4 scheinbar für die Entscheidung sorgte (67.). Der TSV Plön zeigte nur kurz Wirkung. Nach einem sehenswerten Solo über die rechte Angriffsseite bereitete der stärkste Plöner, Kim Kaun, den Anschlusstreffer vor. Sein präzises Zuspiel verwandelte Maik Gabriel per Direktschuss aus sechs Metern zum 3:4 (78.). Nur zwei Minuten später köpfte Christian Boeck einen Kaun-Freistoß zum umjubelten 4:4 ein. Plön drängte auf den Siegtreffer, den Marc Reese in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem 5:4 markierte.

Nach einem Wechselbad aus Euphorie und Niedergeschlagenheit erklärte Maik Gabriel zu seinem eigenen Einsatz: „Ich sehe mich nicht als der große Heilsbringer, aber wir hatten in der Offensive fast nur angeschlagene Spieler auf der Bank.“

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