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Ostholsteiner Anzeiger

19. November 2017 | 13:33 Uhr

FWE fordert „Einpressen“ statt Rammen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2015 | 11:25 Uhr

Die Freien Wähler Eutin wollen in der morgigen Stadtvertretersitzung über das „Einbringen der Spundwände im Pressverfahren“ anstelle des Rammverfahrens abstimmen lassen. Sie stellten dazu gestern einen Dringlichkeitsantrag.

Bisher wurde die Spundwand per Schlagrammen in den Boden verbracht. Bauamtsleiter Bernd Rubelt: „Wir haben uns in Absprache mit der zuständigen Baufirma für das Schlagrammen entschieden, weil es laut Firma für dieses Projekt das schonendste Rammverfahren und zusätzlich auch wirtschaftlich und zeitlich umsetzbar ist.“ Bei der Wahl des Verfahrens kommt es laut Rubelt aber immer auch auf den Baugrund an. Ein Einpressen sei oft kombiniert mit dem Spülen, bei dem an der Stadtbucht aber die Standfestigkeit nicht gewährleistet werden könne. Deshalb sei es nicht in Frage gekommen.

Laut FWE-Vorsitzenden Malte Tech können durch das „Verpressen“ weitere Risse in den Häusern verhindert werden. Das Verfahren sei zwar teurer, aber weitaus billiger als die Sanierung der Gebäuden, so Tech. Wann genau die Rammarbeiten an der Stadtbucht weitergehen, konnte Rubelt nicht sagen. „Wir müssen erst die Arbeiter wieder aktivieren, die wir für andere Baustellen bis zur Entscheidung des Gerichts freigegeben haben.“


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