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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 14:40 Uhr

Fußball verbindet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beim Hallenfußballturnier „Zarnekau-Cup“ waren 13 Teams mit Kickern aus sieben Ländern am Start

Bei der Siegerehrung rückten junge Menschen in den Mittelpunkt, die in der Grömitzer „Hall of Sports“ zeigten, dass Fußball verbindet. Der Kreisverband Ostholstein des Kinderschutzbundes hatte 13 Mannschaften eingeladen, die mit großem Einsatz um Tore und Punkte kämpften, die Spieler kamen aus Afghanistan, Albanien, Deutschland, Eritrea, Japan, Somalia und Syrien, sie nutzten die Gelegenheit zum sportlichen Vergleich.

Schiedsrichter Ole Schöning war beim Finale voll gefordert. Beim Endspiel des Turniers um den „4. Zarnekauer Fußball-Hallen-Cup“ zwischen den Malenter Wohngruppen und dem Team „Job B“ aus Lensahn ging es hoch her, die Spieler waren mit großem Eifer dabei, gingen einige Male an die Grenzen des Erlaubten, der Unparteiische sorgte dafür, dass sich die Gemüter – bei allem sportlichen Siegeswillen – wieder beruhigten.

Mit dem Schlusspfiff waren die Konflikte auf dem Spielfeld abgehakt. Es gab Beifall für alle Teams. Die Organisatoren Helge Meier und Ole Schöning nahmen die Ehrungen vor, zeichneten die fairste Mannschaft, das waren die „Streetkickers“ die mit Spielerinnen und Spielern antraten, ebenso wie den besten Torwart, die beste Spielerin und letztlich das Siegerteam aus. Die stattlichen Pokale zogen die Aufmerksamkeit auf sich, immer wieder ließen sich die jungen Leute mit den Trophäen fotografieren, stellten sich, einige erst schüchtern, dann allmählich mutiger und selbstbewusster, für eine bleibende Erinnerung dazu. Die Initiatoren arbeiten vor allem mit Flüchtlingen, die als Minderjährige und unbegleitet nach Deutschland gekommen sind. „Trotz vielfältigster Kulturen und mancher Sprachbarrieren zeigte uns der Tag, dass Fußball eine Sprache spricht“, stellte Helge Meier fest.

Die Pokalübergabe an die Malenter Wohngruppen zeigte, dass auch der Jubel international ist. Als sie den Wander- und den Erinnerungspokal bekommen hatten, reckten ihn die Kicker stolz in die Höhe, jubelten unbeschwert und genossen den Augenblick – gerade so wie es die Champions-League-Kicker aus München, Barcelona, Dortmund oder Madrid tun, wenn sie ihre großen Siege feiern.

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erstellt am 16.Feb.2016 | 22:41 Uhr

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