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Für Sagauer Spielplatz soll Geld der Aktivregion beantragt werden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 02.Sep.2015 | 11:39 Uhr

Die Gestaltung des Spiel- und Bolzplatzes am Feuerwehrhaus in Sagau als Ort der Begegnung über Generationen hinweg ist das erklärte Ziel der Gemeinde Kasseedorf (der OHA berichtete). Dabei hofft man auf eine Förderung von 60 Prozent durch die Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz.

Ein erster Entwurf des von Bürgermeisterin Regina Voß (SPD) vorgelegten Projektvorschlages, über den der Sozialausschuss jüngst beriet, deckt das auf zunächst 43  000 Euro Kosten geschätzte Vorhaben mindestens zwei der vier Schwerpunkte der aktuellen Strategie der Aktivregion ab. Den Kern „Regionale Identität“ dürfte man in Kasseedorf mit den Bereichen „Nachhaltige Daseinsvorsorge“ und „Wachstum und Innovation“, zudem auch die Tourismusentwicklung gehört, zu großen Teilen abdecken. Scheitert man mit dem Antrag, gibt es mit der Errichtung eines einzelnen neuen Spielturms in Form einer Elterninitiative einen Plan B für den Spielplatz. Dieser käme die Gemeinde mit geschätzten 8000 Euro zwar deutlich billiger als die 40 Prozent Eigenanteil am „großen Wurf“. Dennoch soll zunächst die Bewerbung bei der Aktivregion eingereicht werden, beschloss der Sozialausschuss einstimmig.

Bevor die Bewerbung abgeschickt werden kann, sind in Kasseedorf jedoch noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Neben der Bewertung des eigenen Vorschlages nach den Kriterien der Aktivregion muss die Bürgermeisterin erneut rechnen. Ging sie in einer ersten Rechnung noch von 17  600 Euro Anteil der Gemeinde aus, wird sich der Betrag noch erhöhen, da die Mehrwertsteuer und auch Eigenleistungen durch Bauhof und Eltern nicht förderfähig sind.

Derzeit wird noch ermittelt, welche Kosten bei der Umsetzung durch ein Unternehmen entstünden. Regina Voß hofft noch im Herbst eine Antwort der Aktivregion zu erhalten, um so auch den Eltern eine Perspektive geben zu können und so die Motivation zu erhalten.

Die in mehreren Sitzungen einer Arbeitsgruppe entwickelte Planung für das Gelände sieht Angebote für vier Altersgruppen vor. Für Kinder unter drei Jahren soll es eine Spielburg, Wipptiere und Sandflächen geben. Eine große Spielburg, Gruppenschaukel und Kletterturm richten sich an die Kinder bis 14 Jahre. Für Teenager sind Jugendbänke und Torwand vorgesehen. Für alle Generationen, Senioren ausdrücklich eingeschlossen, sollen in Sagau künftig eine Boulebahn samt Schutzhütte, die auch sonst zum Treffen einlädt, und ein Trimm-Dich-Gerät bereit stehen. Hinzu kommen die vorhandenen Freizeitangebote wie Bolzplatz, Tischtennisplatte und Grillplatz.

Insgesamt könnte der Ort auch seine Attraktivität als Zwischenstation für Radfahrer und Wanderer auf dem Weg zum Bungsberg erhöhen. Die Aufstellung eines Kastens, der als Tauschbörse dienen soll, ist ein erstes Ergebnis der Zukunftswerkstatt, zu der Bürger bereits zweimal zusammengekommen sind und den „Generationen-Spielplatz“ als nahes Ziel definiert haben. Ein vorerst letztes Mal sind interessierte Einwohner am kommenden Montag (7. September) um 18 Uhr ins Sagauer Feuerwehrhaus eingeladen.

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