Eutin : Fünftklässler bevorzugen die Weber-Schule

Die Weber-Schule mit ihrem Anbau:   Die Sanierung verteuert sich um rund eine Millionen.
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Die Weber-Schule mit ihrem neuen Anbau ist in diesem Jahr das Zugpferd unter den Eutiner Gymnasien. .

Der neunjährige Weg zum Abitur wird in Eutin von künftigen Gymnasiasten favorisiert. Diesen Schluss legen die klar unterschiedlichen Anmeldezahlen für beide städtischen Gymnasien nahe.

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02. April 2014, 06:00 Uhr

Im Vorjahr lagen die Voß-Schule (77) und die Weber-Schule (83) bei den Anmeldezahlen noch gleichauf. In diesem Jahr klaffen die Zahlen auseinander: Mit 106 Anmeldungen (vier Klassen) erwartet das Weber-Gymnasium doppelt so viele neue Schüler wie das Voß-Gymnasium (53, zwei Klassen).

Im Schulausschuss sorgte diese Entwicklung am Dienstagabend für Aufsehen. Die Stadtvertreterin Christiane Balzer (Grüne) bewertete die Zahlen als klare Präferenz der Eltern für den von der Weber-Schule angebotenen neunjährigen Weg zum Abitur. Der erklärte Wille der Stadt, dass beide Gymnasien dreizügig sein sollten, lasse sich damit auf Dauer nicht aufrecht erhalten. „Wir sind jetzt als Schulträger gefordert, den Standort Voß zu sichern“, so Balzer. Was die Schulleitungen selbst intern dazu bereits gesagt haben, wollte die Verwaltung öffentlich noch nicht preisgeben.

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